[Einen für die Nacht]
First Gear — it's allright... Die Hondells sind schon seit 1964 auf ihrer kleinen Honda (MP3, 2:01 min., 1,4 MB) unterwegs. Faster... [Gabi]
Partnerprogramme
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30 November
2004
[Genowefa spammt]
Genowefa (http://dvd.netleih.de/) wirbt in meinem Kommentaren für Netleih (http://dvd.netleih.de/netleih.asp), Videothek (http://dvd.netleih.de/videothek.asp), Internetvideothek (http://dvd.netleih.de/internetvideothek.asp) und Online-Videothek (http://dvd.netleih.de/online_videothek.asp). Macht mit diesen URLs, was Ihr wollt.
[Navigation im Web: Was ist eigentlich so unbefriedigend an Wikis?]
(Vorbemerkung: Dieser Artikel ist der erste in einer Reihe von Artikeln, die irgendwann einmal in eine Print-Ausgabe münden sollen. Daher werdet Ihr — Web-ungewohnt — in diesen Artikeln gnadenlos gesiezt. Nicht, daß die Artikel schon fertig wären, Sinn der Vorveröffentlichung in meinem Weblog ist ja gerade, daß ich mit Euch darüber diskutieren will, aber meine Erfahrung sagt mir, daß, wenn ich nicht von vorneherein eine konsequente Anredeform durchhalte, es im Endergebnis seltsame Artefakte geben wird.)
Wie finden Sie eigentlich Artikel in der Wikipedia? Also, ich bemühe dafür immer Google, die Wikipedia-internen Navigations- und Suchwerkzeuge sind mir in der Regel entweder nicht mächtig genug oder andersherum wieder einfach zu kompliziert zu bedienen. Dabei ist das Mediawiki, das die Grundlage für die Wikipedia bildet, schon ein sehr mächtiges Wiki. Viele einfachere Wiki-Engines bieten außer einer Sitemap und eventuell einer Suchfunktion kaum Möglichkeiten einer alternativen Navigation innerhalb des Wikis. Irgendwie scheint es mir, daß mit dem Auftauchen des World Wide Web (WWW) ca. 1994 die gesamte Hypertext-Diskussion um Lost in Cyberspace, Orientierung und Navigation versandet ist. Man hatte sein Spielzeug und war damit glücklich. Lediglich Peter A. Gloor versuchte meines Wissens als Einziger in seinem 1997 erschienenen Elements of Hypermedia Design diese Diskussion weiterzuführen. Doch niemand antwortete. Dabei ist diese Diskussion notwendiger denn je. Je mehr User eine Website an völlig zufälliger Stelle via Suchmaschine oder via Deep Linking betreten, desto mehr gewinnen die laut Jennifer Fleming (in Web Navigation, Designing the User Experience, 1998) wichtigsten Fragen des Users wieder an Bedeutung:
Doch wenigstens im Bereich Rücklink gab es einige Fortschritte zu vermelden: Viele Wikis besitzen eine Links-to-this-Page-Funktion und der in der Weblog-Welt entwickelte Trackback-Link erfreut sich wachsender Beliebtheit. [Suche] Suche im Web ist im Regelfall Volltextsuche. Der Erfolg von Google scheint dieser brute-force-Strategie erst einmal Recht zu geben. Jedoch mehren sich Stimmen, daß mit wachsender Größe es immer schwieriger wird, das Gesuchte unter dem Rauschen der belanglosen Ergebnisse herauszufiltern. Hier wird einer semantischen Suche zukünftig eine immer größere Bedeutung zukommen. Mit dem Resource Description Framework (RDF) hat das W3C versucht, dies durch eine Standardisierung zu unterstützen. Ein echter Erfolg hat sich hier allerdings bisher noch nicht eingestellt, eher im Gegenteil: Statt z.B. das RDF-basierte RSS 1.0 zu unterstützen, versucht sich die Netzwelt in immer neuen, proprietären RSS 2.0- und ATOM-Formaten. [Sequentialisierung] Die Sequentialisierung ist unter Webworkern irgendwie in Verruf geraten. Ein »vorherige Seite / nächste Seite«-Mechanismus gilt als »uncool« und dem Web nicht angemessen. Dabei soll es Menschen geben, die selbst ein Lexikon von vorne nach hinten durchlesen. Und spätestens dann, wenn man eine Website zur Lektüre auf dem heimischen Sofa ausdrucken will, ist solch ein Mechanismus unverzichtbar. Seltsamerweise bietet kaum ein Web-Authoring-Tool und kaum ein Content-Management-System (CMS) Unterstützung für diese wichtige Navigationshilfe (einzige mir bekannte Ausnahme: Frontier). [Hierarchische Navigation] Unterstützung für eine hierarchische Navigation gibt es dagegen massenhaft. Es ist auch die aus dem realen Leben vertrauteste Navigationshilfe, fast jedes Buch ist so organisiert. Und so besitzt nahezu jedes CMS die Möglichkeit, eine Sitemap automatisch zu generieren, ein hierarchisches Inhaltsverzeichnis zu integrieren oder die beliebten Breadcrumbs anzuzeigen, mit deren Hilfe man sich einen Baum wieder hochangeln kann, bis man auf der Startseite angelangt ist. (Der Begriff kommt tatsächlich von den Brotkrümeln, die Hänsel und Gretel im gleichnamigen Märchen im Wald verstreuten und mit deren Hilfe sie den Weg wieder nach Hause fanden. Für mich die romantischste Metapher in der an Metaphern nicht gerade armen IT-Welt.) [Ähnlichkeiten] Navigation mit Hilfe von Ähnlichkeiten ist heute noch eine der großen Herausforderungen für den Designer einer Website. Das liegt sicher auch daran, daß das klassische Beispiel aus der Druckwelt, der Index sich gegen eine automatische Generierung sperrt: Entweder lege ich einen Volltext-Index an und generiere damit viel Müll, oder ich muß sehr viel Arbeit hineinstecken, um z.B. feststellen zu können, daß die Testfragmente »Gloors Buch«, »Peter schrieb« und — am Schwierigsten — »seine Arbeiten« alle mit »Peter A. Gloor« indiziert werden müssen. Oder versuchen Sie mal, in Kants Texten nach dem naturtheoretischen (d.i. der physikalische) Begriff »Kraft« zu suchen und dabei auszuschließen, das Textfragmente, die z.B. von der »Kraft der Liebe« handeln, ebenfalls gefunden werden. Wie dem auch sei, es gibt Algorithmen, die eine weitestgehend treffende Ähnlichkeitssuche durchführen können. Allerdings benötigen sie einen massiven Einsatz von CPU-Zeit (vulgo: Rechenpower), eine sorgfältige Planung und Realisierung und sind sicher deshalb in der heutigen Webwelt (noch) recht selten anzutreffen. [Visualisierung] Visualisierung war im Rahmen des VRML-Hypes einmal das große Thema. Mittlerweile ist diese Diskussion leider wieder ein wenig eingeschlafen. Das ist schade, denn die meisten Menschen nehmen die stärksten Reize über optische Signale auf, der Gesichtssinn ist in der Regel der wichtigste Sinn. Die graphische Darstellung einer Site-Struktur — egal ob in statischem 2D oder in dynamischem 3D oder in allen Stufen dazwischen — ist daher das Mittel, mit dem ein Besucher am Schnellsten eine Übersicht auch über eine umfangreiche und komplexe Website erhält. Dies wissend, ist die Diskussion nicht völlig ausgestorben und so gibt es immer wieder mal Modelle, sei es ein 3D-Modell für die Navigation durch große Datenmengen oder sei es eine Fish-Eye-View zur leichteren Navigation durch Wissensbestände. Visualisierung ist übrigens eine Konzeption, die orthogonal auf den anderen, vorher genannten Navigationshilfen aufsetzt, so daß sie immer zusätzlich eingesetzt werden kann, um Links, Suchergebnisse, Pfade, Hierarchien und Ähnlichkeiten anschaulich darzustellen. [Agenten] Auch das Konzept des Agenten als Navigationshilfe wurde eine Zeitlang einmal ausführlich diskutiert. Hier scheint aber Microsofts plappernde und nervende Büroklammer die an sich gute Idee völlig in Verruf gebracht zu haben. Dabei besticht das Konzept eigentlich: Stellen wir uns einmal vor, wir haben eine umfangreiche Website über das Leben in Berlin gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Wir könnten uns z.B. von einer Arbeiterfrau aus Berlin-Moabit, von einem Handwerker aus Tempelhof oder auch von einem Kaufmannssohn aus Tübingen, der an der Humboldt-Universität studiert, jeweils ihre spezifische Sicht des Berliner Lebens vorführen lassen — eine Idee, die in der Welt der Computerspiele schon seit langem erfolgreich praktiziert wird. Die Motivation für diesen Übersichtsartikel? Wir haben am Institut öffentlich zugänglich etwa 600.000 Seiten diverser Projekte im Netz, die teilweise völlig isoliert voneinander realisiert wurden. Wenn es gelänge, diesen Schatz an Information und Wissen projektübergreifend zu erschließen und zu vernetzen, könnten völlig neue Wissenzusammenhänge sichtbar werden, die unter Umständen auch neue Erkenntnisse produzierten. Ich werde mich in der nächsten Zeit an einigen dieser Navigationshilfen versuchen und Prototypen vorschlagen.
[Zweimal Peter Gloor online lesen]
Peter Gloor ist ein Autor, der mich seit meinen frühen HyperCard-Experimenten immer wieder begleitet und immer wieder begeistert hat. Daher freut es mich, daß zwei seiner Werke online zu lesen sind: Einmal das 1997 bei Birkhäuser erschienene Elements of Hypermedia Design: Techniques for Navigation and Visualization in Cyberspace (Vorsicht, etwas hakelige Navigation!) und dann das neue COINS @ Tipping Point — How to Convert Organizations into Collaborative Innovation Networks (Draft-Version), das man auch als etwa 15 MB großes PDF herunterladen kann.
[Go West Young Yapanese]
Die heutige Musik zur Mittagspause ist eine echte Rarität: Ein unbekannter Country & Western-Song (MP3, 2:25 min., ca. 1 MB) aus Japan, gerettet von einer Schellackplatte. Und hier gibt es noch mehr Schellack-Schätze zu heben.
[Wissen wird wieder teurer]
Sehr guter Artikel von Christiane Schulzki-Haddouti: In der jetzigen Fassung stellt das neue Urheberrecht die Interessen der Verlage über die von Autoren und Lesern. »Im Bundesjustizministerium, das Ende September die zweite Stufe der Urheberrechtsreform vorstellte, fanden die Verlagslobbyisten Gehör — zum Entsetzen der Vertreter von Bildung und Wissenschaft. Denn einmal mehr wurde deutlich, daß es bei der Urheberrechtsreform um die Interessen der Verlage geht und nicht um diejenigen der Verfasser. Deren Arbeitgeber, nämlich die Bildungs- und Forschungseinrichtungen, müssen sich mit Brosamen begnügen: Sie erhalten für eine Veröffentlichung nur die Kopierpauschale der Verwertungsgemeinschaft Wort.« Lesebefehl! [Berliner Zeitung]
[Kiezpolizisten]
Die Berliner zahlen ihre Strafe nicht, denn die sind ja schließlich nicht blöd. Jetzt fragt sich nur, wovon die quitschegrünen Operettenuniformen, mit denen das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg seine Ordnungsamtsmitarbeiter ausgestattet hat, bezahlt werden? [Berliner Zeitung]
[Einen für den Morgen]
Die Shangri-Las waren der Prototyp aller 60s-Girl-Groups: Leader of the Pack (MP3, 2:55 min., 2,7 MB). [Gabi]
[Lokal-Anzeiger]
Chris: »AdWords mit einer localhost-URL zu schalten dünkt mir eher sinnfrei, dear Marketagent.« [langreiter.com simple plainness]
[Busty Mousepads]
Wat et nich aal jibt: »About $25 per ergonomic hentai mousepad, boobies included. [Boing Boing]
[Kampf dem Kommentarspam]
Auf status404 sollen vorerst “nur” Tipps und Tricks gesammelt werden, wie man sich vor Kommentar-Spam schützen kann. Später dann sollen auch legale Mittel gefunden werden, wie man “den Spammern das Spammen abgewöhnen” kann. [BLOGHAUS]
[Software Review]
Giles Turnbull: What's hidden in MacJournal? Und hier zur MacJournal-Homepage und zum Weblog des Programmierers. [O'Reilly MacDevCenter.com]
[Flash-Alarm]
Flash: Workflow and Workspace Tips. »Robert Hoekman, author of Flash Out of the Box, has an excerpt offering to help improve your workflow and organize your workspace while using Flash. Learn how to adjust preferences under each tab, customize the keyboard shortcuts, and personalize the panel layout.« Ausdrucken! [Meerkat: An Open Wire Service: O'Reilly Network][Related Reading]: Flash Out of the Box, Chapter 3: Your First Animation (
[Peinlich]
Server-Einbruch beim CCC. Spanischen Hackern gelang es, unauthorisiert auf Server des Chaos Computer Clubs (CCC) zuzugreifen und "in Vergessenheit geratene Registrierungsdaten des Chaos Communication Camp 2003" zu veröffentlichen, meldet jetzt der selbst betroffene CCC. Schuld ist ein bislang unbekannter Exploit in der Software TWiki. [Golem.de]
[Schlangenfraß]
GUI-Toolkit aufbohren: PyQwt »is a set of Python bindings for the Qwt C++ class library which extends the Qt framework with widgets for scientific, engineering and financial applications.« Notiz an mich: Testen! [Daily Python-URL! (from the Secret Labs)]
[Gefährliche Host-Adapter]
RWTH-Forscher warnt vor Firewire-Sicherheitslücke. Unter anderem in FreeBSD und MacOSX. [COMPUTERWOCHE ONLINE]
[Tolle Fundsache]
In The Authentic History Center lässt sich schön über US-amerikannische Populärkultur und -geschichte stöbern. Ein Beispiel: Treasure Chest, ein von der Catholic Guild zwischen 1946 und 1972 veröffentlichter antikommunistischer Comic
![]() [Fundsachen]
[Jedermann ist ein Fußball Reporter]
Wikipedia Creators Move Into News. »The folks behind the open-source reference site that's challenging the encyclopedia industry decide to give journalism a go. Through the experimental Wikinews site, anyone can take a stab at being a reporter.« By Joanna Glasner. [Wired News]
[Klimawandel]
Das große Rascheln. Das Pew Center on Global Climate Change legte nun erstmals eine zusammenfassende Studie zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die wilde Tierwelt der Vereinigten Staaten vor. [Telepolis News]
[Genie zu verzollen]
Heute vor 104 Jahren starb Oscar Wilde. Eine Hommage von Dirk Ruder. [Junge Welt]
[Patentwahn]
Europäisches Patentamt erteilt Patent auf menschliches Gen. Greenpeace deckt Skandal auf und fordert Verbot. [Junge Welt]
[Religion ist...]
wenn man Antennen hinter einem Plastik-Jesus versteckt: Germans crucify Jesus on mobile mast. [The Register]
![]() I don't care if it rains or freezes / 'Long as I got my Plastic Jesus (MP3, 3:13 min., 5,9 MB, Lyrics and Chords).
[Schlagt die Spammer, wo ihr sie trefft]
UK's biggest spammer goes AWOL. Peter Francis-Macrae wanted by the police and Nominet. [The Register]
29 November
2004
[Every Monday is a Blue(s) Monday ///]
I hate to see the evening sun goes down... Blues leicht anders (nämlich als Ragtime): Minnie the Moucher klimpert den St. Louis Blues (MP3, 4:30 min., 1,0 MB). Und hier hat er noch mehr für Euch auf Lager. OK. das war's für heute (denn auch ich hasse es, die Abendsonne untergehen zu sehen...). Wer will, kann mich in etwa einer Stunde im Sandmann treffen. Dort gibt es dann nämlich Blues live...
[Ich glotz TV]
Das Nibelungenlied kurzgefaßt und auf den Punkt gebracht (im Original auf Rheinisch, vom mir vorsichtig ins Hochdeutsche überführt):
|: Hagen sagt: Das Ding, das läßt sich machen :| Als der Siegfried an 'ner Quelle lutscht, Da stößt er ihm 'nen Speer innen Balg, Da war der Siegfried futsch. Darum ihr stolzen Recken Tut nie anne Quelle lecken. Und habt ihr einmal große Pein, Dann trinkt 'ne Pulle Wein. Heute und morgen abend gibt es auf SAT 1 die Nibelungen. Den passenden Verriß dazu in der Berliner Zeitung. Doch ich sollte nicht allzu zu streng sein, schließlich habe auch ich mich mal an einer Nibelungen-Version versucht. [Und für die mündliche Überlieferung des kurzgefaßten Nibelungenliedes bedanke ich mich bei meinem Vater.]
[Musik zur Mittagspause]
(Ghost) Riders in the Sky. Diese Seite widmet sich einzig und allein diesem amerikanischen Songklassiker und listet über 30 verschiedene Cover-Versionen davon auf: Mir gefielen besonders die von Peggy Lee (MP3, 2:42 min., 3,3 MB) und die von Johnny Cash & Willie Nelson (MP3, 4:34 min., 4,2 MB) gemeinsam gesungene Fassungen. Aber auch Commander Adama (Lorne Greene, MP3, 2:25 min., 2,2 MB) versuchte sich mit sonorem Sprech-Baß an diesem Song.
[...aber was für'n Ticker ist ein Politiker?]
Wir haben hier in Berlin noch mehr Exemplare von dieser Sorte: Der FDP-Abgeordnete Wolfgang Mleczkowski hatte in Tempelhof zwar einen Raum gemietet, aber nicht bezahlt. Als er daraufhin am Betreten des Raumes gehindert werden sollte, verprügelte er einen 53jährigen Mitarbeiter der Messemarketingfirma. Wundert Ihr Euch jetzt noch, warum das Berliner Abgeordnetenhaus meistens vergittert ist? Es schützt das Volk vor seinen Politikern. [Berliner Zeitung]
[Fürs nächste Entenrennen]
Das hatte ich zwar — glaube ich — schon einmal, aber diese Gummienten-Liebesgeschichte (MPEG, ca. 10 MB) ist einfach zu süß, als daß man sie nicht wiederholen könnte. [Thomas C. per Email.]
[Every Monday is a Blue(s) Monday 2.0]
John Lee Hooker & Miles Davies: Moanin' (MP3, 3:32 min., 4,7 MB). Mehr Blues (vom gleichen lahmen Server). [totally fuzzy]
[Meta Cinema]
Frühgeschichte deutscher Filmtheorie (
[Every Monday is a Blue(s) Monday]
»A Song with a Message« von Canned Heat: Amphetamine Annie (MP3, 3:36 min., 845 KB). [Industrial Technology & Witchcraft]
[Der Lurch kommt durch]
Berichten die hochgeschätzten Bloggerkollegen.
![]() [Industrial Technology & Witchcraft]
[Schlangenfraß]
Ich glaube, ich muß mich dringend mal mit Hugo kurzschließen. Er hat interessante Projekte in Python vor. [Hugos House of Weblog Horror]
[Privatkopie und Open Access]
In der letzten brand eins befindet sich ein sehr guter Artikel über DRM, die Fehler der Musikindustrie, Apple und die Creative Commons: Das radikale Maximum. Beate sagt: »Lesebefehl!« Ich schließe mich an. [Beate"s News]
[Usability Xtreme]
Das habe ich auch durchlitten: Simon Willison über die Eclipse Download Hölle. [Simon Willison's Weblog]
[Dosenfleisch und die Folgen]
Immer mehr Weblogs und Wikis machen ihre Kommentarfunktion wegen des erhöhten Aufkommens von Kommentarspam dicht: Jüngste Beispiele sind WebDEV, das Dr. Web Magazin und Oliver Wrede. So wird ein Teil der Netzkulutr vom rücksichtslosen Kommerz zerstört. Es wird wirklich Zeit, daß wir zurückschlagen. Ich war bisher immer gegen Teergruben und ähnliche Aktionen (wg. Bandbreitendiebstahl und weil auch ich »sauber« bleiben wollte) — aber langsam platzt mir der Kragen! Ich werde daher in Zukunft den Kommentarspam bei mir nicht mehr kommentarlos löschen, sondern die beworbenen Links hier veröffentlichen. Macht damit, was Ihr wollt...
[Sicher verschlüsseln? Aber sicher!]
Der dritte Teil ist draußen: GnuPG unter Mac OS X, Teil III. [Usability Inside | web-blog.net]
[Boyz need Toyz]
Jog hat den aldiPod ausführlich getestet und das Ergebnis in seinem Blog veröffentlicht. [powerbook _ blog]
[Klammerfetischisten]
Peter Seibels Practical Common Lisp kann man online lesen. Es ist work in progress, aber schon ziemlich weit fortgeschritten. [Lambda the Ultimate - The Programming Languages Weblog - Join today!]
[Make Love Not Spam]
Lycos: Nutzer sollen Spam-Server angreifen. Zentrales Instrument ist dabei ein Bildschirmschoner, der Seitenabrufe bei bekannten Spam-Versenderseiten erzeugt, um deren Server zumindest unter dem Ansturm zu verlangsamen. Der Bildschirmschoner steht ab dem 1. Dezember 2004 zum kostenlosen Download zur Verfügung (Flash-Alarm!). Leider wird es ihn vermutlich nur für Windows geben. [Golem.de][Update]: Heise meldet, daß es den Bildschirmschoner auch für MacOS geben soll. Und weiter bei Heise: »Die Idee, bei den Spammern durch fingierte Webseiten-Aufrufe zusätzlichen Traffic und damit Mehrkosten zu erzeugen, ist keineswegs neu. Aktive Spam-Gegner nutzten diese Methode schon des öfteren mit Erfolg. Allerdings verwenden die Antispammer meist das Linux-Tool wget und laden damit per Skriptsteuerung komplette Webseiten in einer konzertierten Aktion herunter, um den Server in die Knie zu zwingen.« Aber auch: »Nach Ansicht von Joerg Heidrich, Justiziar des Heise Zeitschriften Verlags, ist auch der Aufruf zur Selbstjustiz von Lycos zumindest fragwürdig.« Doch: »Allerdings erforderten zivilrechtliche Schadensersatzforderungen eine Aufgabe der Anonymität der Betroffenen.« Und das wäre doch auch schon mal etwas, wenn man die Spammer aus ihrer Anonymität rauslocken könnte. Die Zahl der Gegenklagen dürfte dann in die Tausende gehen. [heise online news]
[The Revolution WILL be blogged]
Am Freitag im Schockwellenreiter, am Sonntag in der Telepolis: Die Situation in der Ukraine scheint sich zuzuspitzen, über die »orangene Revolution« berichten immer mehr Blogger und ermöglichen so einen anderen Blick auf die Geschehnisse. [Telepolis News]
[Rettet die Privatkopie]
Die Bundesregierung will nach Angaben von Verbraucherschützern die Möglichkeit privater Kopien von Musik-CDs oder DVDs stark einschränken. Wahrscheinlich entscheidet das Kabinett schon Mitte Dezember über das Gesetz. Die Verbraucherschützer laufen Sturm. »Die Entscheidung, ob der Käufer eine Sicherungskopie einer Musik-CD oder DVD machen darf, wird künftig allein der Industrie überlassen«, beklagte Verbandsexperte Patrick von Braunmühl. [Stern.de Newsfeed - /]
[Der Spiegel schreibt (und filmt) mal wieder Neukölln schlecht]
Heute abend um 22:45 Uhr auf SAT 1: Ein Kiez auf der Kippe. »Neukölln gilt als Armenhaus Berlins. In dem Stadtteil mit über 300.000 Einwohnern ist fast ein Viertel der Menschen arbeitslos. Hier herrscht die höchste Sozialhilfedichte Europas. Gewalt und Kriminalität sind an der Tagesordnung. Tendenz steigend.« Vielleicht hätten sie vorher mal jemanden fragen sollen, der etwas von Neukölln versteht. [Spiegel Online]
[Aha!]
Das ist Schockwellenreiterei: Deutsche Forscher haben eine neue Möglichkeit zur Vorhersage von Vulkanausbrüchen entdeckt. Die Geophysiker haben einen Feuerberg mit den Schockwellen ferner Erdbeben durchleuchtet — und fanden heraus, daß Spannungen im Gestein eine drohende Eruption Monate im Voraus erkennen lassen. [Spiegel Online]
[Wer hat, dem wird gegeben]
So funktioniert Kapitalismus: Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer: In sechs Jahren rot-grüner Koalition sind die sozialen Unterschiede in Deutschland größer geworden. [Spiegel Online]Vergleiche auch: Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich unter Rot-Grün in Deutschland weiter vergrößert. Dies besagt der im nächsten Jahr vorgelegte Bericht der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. [Stern.de Newsfeed - /]
[Grid-Computing, Stufe 2]
Vernetzte Wetterstationen im Garten. Das wäre doch auch etwas für unsere Dachterrasse: »Das Unternehmen WeatherBug will mit seinen Wetterstationen einen neuartigen Wetterdienst starten: Nicht einige wenige hochspezialisierte meteorologische Standorte, sondern Millionen von kleinen Wetterstationen sollen das Wetter verfolgen und Voraussagen treffen.« Leider sind die Stationen vorerst nur in den USA erhältlich. [futurezone.ORF.at]
[Wir werden alle überwacht]
Wer arbeitet, von seinem Chefs und wer arbeitslos ist, sowieso: Datenschutzbeauftragter kritisiert die Zugriffsrechte auf Daten bei Hartz IV. [Arbeitsmarktreform]
Posted by kantel at 07:28
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| [Arbeits- und Sozialpolitik]
[Das war doch zu erwarten]
Bundesagentur versendet massenhaft fehlerhafte Hartz-IV-Bescheide. »Wegen Bearbeitungsfehlern in den bisher gut 700.000 verschickten Arbeitslosengeld-II-Bescheiden rollt auf die Arbeitsagenturen möglicherweise eine Welle von Widersprüchen zu. Die Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit, Ilona Mirtschin, bestätigte am Freitag einen Bericht der «Sächsischen Zeitung», nach dem in den bundesweit versandten Bescheiden in einer Zeile statt möglicher Freibeträge fälschlicherweise nur Nullen gedruckt wurden. Dem Zeitungsbericht zufolge enthalten die 4.500 in Sachsen verschickten Ablehnungsbescheide zudem keinerlei Begründungen, und die knapp 69.000 Zusagen seien wegen des Rechenfehlers kaum nachvollziehbar..« [Arbeitsmarktreform]
[Dumm gelaufen]
Microsoft wirbt mit Firefox-Browser. Anlässlich der Vorstellung seiner eigenen Suchmaschine hat Microsoft Screenshots an die Medien verteilt, die offenbar als Browser-Software nicht den hauseigenen Internet Explorer zum Inhalt haben, sondern den Konkurrenten Firefox. [man bedim len?]
28 November
2004
[Turn Your Radio On]
Dave Winer hat Brechts Radiotheorie für sich entdeckt: »Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln. Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, d.h., er würde es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn in Beziehung zu setzen.« (Quelle) Ich wiederum war überrascht über die pragmatische ;o) amerikanischen Übersetzung: »[Radio] is purely an apparatus for distribution, for mere sharing out. So here is a positive suggestion: change this apparatus over from distribution to communication. The radio would be the finest possible communication apparatus in public life, a vast network of pipes.« [Scripting News]
[Einen für die Nacht]
Sein (Kurz-) Auftritt machte aus einer eher mittelmäßigen Musical-Verfilmung großes Kino: Louis Armstrong singt Hello Dolly (MP3, 2:28 min., 580 KB). [Gabi]
[Webseites bauen mit Frontier, Teil 2]
Nachdem wir im ersten Teil die Grundlagen der Website-Erstellung mit Frontier kennengelernt haben, werden wir jetzt also — wie angekündigt — in Medias Res gehen und anfangen, die Website (m)eines Hundevereins zu bauen. Dazu werden wir erst einmal ein bißchen in die Startseite hineinschreiben:
![]() Gerendert (und damit Ihr den Text auch lesen könnt) sieht das dann so aus: ![]() Aber das ist ja alles nichts Neues. Jetzt werden wir das Ganze mal ein wenig »aufhübschen« und dabei weitere Eigenschaften des Website-Frameworks von Frontier kennenlernen. Es ist ja alles so schön bunt hier Als erstes werden wir die Seiten ein wenig bunter machen, die Welt und auch das WWW sind schließlich nicht nur schwarz-weiß. Wenn wir die Tabelle #prefs aufklappen (durch Doppelklick) finden wir dort unter anderem verschiedene Farbdefinitionen: »alink« für aktive Links, »bgcolor« für die Hintergrundfarbe, »link« für die Linkfarbe, »text« für die Textfarbe und »vlink« für die Farbe der bereits besuchten Links (visited Link). Die ändern wir erst einmal wie folgt: ![]() Nach einem erneuten Rendern hat sich zumindest die Hintergrundfarbe geändert (probiert es aus), mehr noch nicht, da wir Links ja noch gar nicht gesetzt haben. #prefs ist also eine Tabelle, in der wir diverse Präferenzen für unsere Website festlegen können. Text mit Stil Erinnert Ihr Euch an das {pageheader(title)}-Makro im ersten Teil des Tutoriums? Es schrieb im Prinzip die <head>-Sektion inklusive des <body>-Tags Eurer HTML-Seite. Allerdings war es — da einmal hart gecodet — ziemlich unflexibel. Schöner wäre es doch, wenn man auch ein Template für die Head-Section hätte. Und Frontier hat so ein Template, die #pageHeader-Direktive. In der obersten Tabelle der Website könnt Ihr entweder ein Outline oder einen WP-Text mit diesem Namen anlegen (ich bevorzuge generell zum Anlegen von Templates Outlines, man kann dann nicht interessierende Teile so schön wegklappen) und mit dem HTML für die Head-Section füllen. Im einfachsten Fall kann das dann so aussehen: ![]() Wir haben im Großen und Ganzen den normalen Anfang einer HTML-Seite hier festgelegt, inklusive Doctype und allem drum und dran. Es gibt lediglich zwei Makros, die erläutert werden müssen: {metaTags()} schreibt einen Meta-Tag, der Frontier Credits gibt, höflicherweise sollte man dieses Makro daher belassen. Und {bodyTag()} macht genaus das, was sein Name sagt. Es bastelt aus unseren Präferenzen den <body>-Tag zusammen. Jetzt müssen wir nur noch in unserem Template {pageHeader(title)} ersatzlos streichen (das ist wichtig, sonst haben wir zwei HTML-Heads auf unserer Seite) und schon ist unsere neue Direktive einsatzfähig. [Exkurs] Ein Wort noch zum »Doctype«. Ich habe mit Absicht HTML 4.01 gewählt, da einige der Standard-Makros von Frontier, die wir im Laufe des Kurses kennenlernen werden, (noch) kein XHTML produzieren. Zwar ist es für jemanden, der UserTalk kennt, in der Regel ein Leichtes, diese Makros entsprechend anzupassen, doch das geht (erst einmal) über den geplanten Umfang dieses Tutorials hinaus. Wenn wir jetzt unsere Start-Seite erneut rendern, hat sich erst einmal nichts geändert. Wenn wir uns jedoch den Quelltext der Seite anschauen, werden wir feststellen, daß alles, was wir in die #pageHeader-Direktive geschrieben haben, auch tatsächlich mitgerendert wurde. Die Pageheader-Direktive wurde in Frontier eingeführt, als sich mit der weiteren Entwicklung von HTML zeigte, daß immer mehr in den Kopf der Seiten eingetragen werden mußte, insbesondere ging es hier um JavaScript und Cascading Style Sheets (CSS). Als nächstes werden wir daher ein kleines Stylesheet basteln und zeigen, wie wir es mit Hilfe von Frontier erstellen und in unsere Website einbauen können. ![]() Dazu erzeugen wir erst einmal eine Tabelle namens #styleSheets in der obersten Tabelle der Website. In dieser Tabelle legen wir eine Outline mit Namen default an. Frontier unterstützt mehrere, benamte Stylesheets, doch für den Anfang begnügen wir uns mit dem Default-Stylesheet: Wir haben noch nicht so viele Elemente in unserem Text, aber für diese (und einige andere, die sicher noch kommen werden) können wir ja schon einmal Stilattribute festlegen: ![]() Der erste Level des Outlines enthält die Elemente, der zweite Level die Attribute und der dritte Level die Werte der Attribute, wie etwa Fontgröße oder Schriftname. Um geschweifte Klammern oder die Simicolon am Ende brauchen wir uns nicht zu kümmern, das erledigt Frontier für uns. [Exkurs] Manchmal jedoch sind Stylesheets komplizierter, als es die einfache Outline-Gliederung darzustellen erlaubt. Dann können wir unser CSS ganz normal als WP-Text erstellen, wie in jedem anderen Editor auch. Allerdings müssen wir uns dann auch selber um die korrekte Formatierung kümmern. Stylesheets können ja bekanntlich auf zweierlei Art eingebunden werden. Einmal direkt in die Head-Section jeder HTML-Seite und einmal als Link auf eine externe CSS-Datei. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile: Seiten mit eingebundenen Stylesheets laden in der Regel schneller, da sie keine weitere Datei nachladen müssen, bei Seiten mit Links auf externen Stylesheets braucht man bei einer Änderung eben nur diese Datei zu ändern und nicht alle HTML-Seiten. (Zwar unterstützt ein CMS wie Frontier es natürlich, daß man nur an einer Stelle ändern muß, aber manchmal will man vielleicht von unterwegs nur schnell eine Änderung vornehmen und hat gerade keinen Zugriff auf sein CMS.) Frontier unterstützt beide Möglichkeiten: Will man auf ein externes Stylesheet verlinken, gibt man an passender Stelle in seinem #pageHaeder (z.B. unterhalb der Meta-Tags) das Makro {linkStyleSheet()} ein, im anderen Fall das Makro {embedStyleSheet()}. Aber egal, für welche Möglichkeit wir uns entscheiden, wenn wir jetzt unsere Startseite neu rendern, sieht sie schon viel freundlicher aus. Natürlich sind auch alternative Stylesheets möglich. Sollten wir uns z.B. entscheiden, ein eigenes Stylesheet für Netscape 4 zu schreiben, können wir das so nennen und in unserer #styleSheets-Tabelle ablegen. Es wird dann halt mit seinem Namen aufgerufen, also entweder {linkStyleSheet("netscape4")} oder {embedStyleSheet("netscape4")}. Ich persönlich bin allerdings nicht sehr glücklich über Browserweichen, sie sind fehleranfällig und daher eine Quelle ständigen Ärgernisses, aber es ist gut zu wissen, daß so etwas geht. Wir wollen Bilder! ![]() Und jetzt geben wir in unserer Startseite unter dem ersten Paragraph-Tag (<p>) folgendes Makro ein: {imageRef("hund02", "Sheltie", align:"left", hspace:"8", vspace:"4")} Wenn wir jetzt die Seite neu rendern, sehen wir den kleinen Sheltie bellen. Das {imageRef()}-Makro verlangt als ersten, einzigen und verpflichtenden Parameter den Namen des Bildes, so wie er in der Datenbank steht — also ohne File-Extension. Alle anderen Parameter sind optional, aber wenn man, wie in unserem Falle, das Bild linksbündig haben will, auch notwendig. Der zweite Parameter ist einfach der alt-Text — wenn er fehlt, bastelt Frontier einen aus dem Dateinamen zusammen; die weiteren Parameter sind benamt und werden als attributname:"attributwert" in beliebiger Reihenfolge übergeben. Parameter werden bei der Übergabe durch Kommata voneinander getrennt. [Ein Wort noch zu den (internen) URLs] Eine von Frontiers Zielen ist es, eine Site so portabel wie möglich zu halten. Alle internen URLs, die von Frontier generiert werden, sind daher relative URLs. Aber das soll uns keine Sorgen machen, Frontier macht dies seit über acht Jahren und Frontier macht dies gut. Und jetzt noch ein wenig Template-Bastelei Das bisher erstellte Template ist eher minimalistisch, als der Weisheit letzter Schluß. Wir werden daher jetzt noch ein wenig daran rumbasteln, mehr um ein Gefühl für die Template-Erstellung zu bekommen als um schon ein endgültigees Layout festzulegen. Aber erst einmal brauchen wir dazu folgendes Bild: ![]() Wenn jetzt jemand über die Qualität des Logos meckert, der möge ein besseres basteln. Ich bin EDV-Leiter, kein Graphiker... Dieses Bild laden wir wie gewohnt runter und fügen es, wie oben beschrieben, in unsere #images-Subtable ein. Danach ändern wir unser Template wie folgt: ![]() Noch einmal: Wenn jetzt jemand meckert und etwas vom »tabellenlosen Layout« und CSS 2.0 murmelt, der möge es besser machen. Nein, im Laufe dieses Tutorials werden wir das Template noch entsprechend umstellen, aber hier geht es einfach erst einmal darum, zu zeigen, wie so ein Template eigentlich aussehen kann.Und bei Tabellen kann man am besten eines der Vorzüge eines Outlines zeigen. Klappt man die oberste Zeile ein, so schrumpft die ganze Tabelle auf eine einzige Zeile zusammen. Templates werden so bedeutend übersichtlicher und einfacher zu warten. OK, die Website unseres (genauer gesagt: meines) Hundevereins nimmt langsam Gestalt an: ![]() Zwar haben wir immer noch nur erst ein Seite fertiggestellt, aber wir wissen jetzt, wie man Templates erstellt, wie man Bilder einbindet und wie man Präferenzen wie z.B. Farben in Frontier einstellt. In der nächsten Folge werden wir weitere Seiten erstellen. Dabei lernen wir dann den Linkmechanismus von Frontier kennen und wir werden uns eine Navigationsleiste basteln. 26 November
2004
[Zensur mit Hilfe des Copyrights]
Gerhart Hauptmann (1862-1946) ist leider noch keine 70 Jahre tot. Und so kann man zwar Schulen nach ihm benennen aber eben so trefflich kann man im Namen seiner Erben zensurieren. Das mag ein ehemaliger Sexpostillen-Schreiber noch so OK finden, ich nenne das Zensur. Und der Verlag Felix Bloch Erben hat seine Reputation bei mir verspielt, da er sich so offensichtlich vor den Karren einer beleidigten Fernsehmoderatorin spannen läßt. [Spiegel Online]
[Die Schultern, auf denen wir stehen]
125 Jahre technische Universität Berlin mit Kurzbiographien berühmter Wissenschaftler der TU Berlin. Für mich besonders interessant: Wolfgang Giloi, Franz Reuleaux, István Szabó, Bruno Taut und natürlich Konrad Zuse. Aber auch für andere Fakultäten ist diese Festschrift eine wahre Fundgrube. Also surft gefälligst selber vorbei... [via Gabi]
[Warning: Old Fart is Blogging!]
[Orange ist nicht nur die Farbe des Backzwangs]
Gestern ist Ukraine Revolution gestartet. Das erste oppositionelle Blog. Ganz in Orange, der Farbe von Juschenko. Natürlich ein allerschärfstes Willkommen! Diesmal ein ganz besonderes! [Industrial Technology & Witchcraft]
[Musik zur Mittagspause]
The Pogues live beim Self-Aid Benefit am 16. Mai 1986 in Dublin, Ireland: Dirty Old Town (MP3, 3:58 min., 4,6 MB). Und hier gibt es noch mehr von den Iren auf die Ohren.
[Das Hundebild]
Jawohl, es ist wieder Freitag. Und keine Dienstreise und kein Weblog Award stehen an diesem Wochenende an.
![]() Daher gibt es jetzt endlich wieder das gewohnte Hundebild (ich weiß, Ihr habt es schon vermißt), das Euch daran erinnern soll, daß wegen Hundeschule und Agility-Training an diesem Wochenende — wie an fast jedem Wochenende — das Bloggen ausfällt. Das Wetter soll ganz annehmbar werden. Also löst Euch von Euren Kisten und genießt das reale Leben. Oder lest die alten Nachrichten. Es sind genug da. Ein schönes Wochenende Euch allen da draußen... [Photo: Gabi]
[Einen für den Morgen]
Mit diesem Song habe ich meine Pubertät überlebt: The Doors: Riders On The Storm (MP3, 7:09 min., 9,8 MB). Achtung, ziemlich lahmer Server! [totally fuzzy]
[Phantastische Welten]
Dive into Zoomquilt. (Flash-Alarm! Geht aber auch in anderen Formaten.) [Industrial Technology & Witchcraft]
[Noch mehr Template-Engines]
SimpleTAL ist eine standalone TAL und METAL Implementation. [Hugos House of Weblog Horror]
[Ein Plädoyer für Smarty]
[Patentwahn]
Bundestag will Softwarepatentierung »effektiv begrenzen«. Was immer das heißen mag, die Hintertür ist sicher schon offen. [heise online news]
[Security Alert]
Fehler bei JavaScript-Verarbeitung führt in aktuellen Browsern zum Absturz. Benutzer richtiger Betriebssysteme sind davon übrigens nicht betroffen. Doch! [heise online news]
[Wir werden alle überwacht 2.0]
Großer Lauschangriff auf den Internet Relay Chat. [heise online news]
[Boyz need Toyz]
Aldis Festplatten-MP3-Player im Test: iPod inside. »Der MD95200 ist dem iPod technisch mindestens ebenbürtig, dank SD/MMC-Slot und USB-OTG sogar überlegen. Nur in puncto Design und Menüführung muss der Kunde mit Einschränkungen leben.« [heise online news]
[Gefahr durch Google]
Dezentrale Suchmaschinen-Struktur als Alternative zu Google. »Der gemeinnützige Verein zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs (SuMa-eV) hat sich Anfang der Woche mit einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung öffentlich vorgestellt. Der Verein sieht in der derzeitigen Monopolisierung des Suchmaschinenmarktes den freien Zugang zum digitalen Weltwissen gefährdet und will eine dezentrale und kooperative Suchmaschinen-Struktur in Deutschland aufbauen.« [Golem.de]
[Archetype Update]
[Tierisch gut]
[Hey, WDR, so nicht!]
Haben Apple-Käufer etwa einen kleinen Penis? Fragt Wolf-Dieter Roth. Ich muß doch bitten... ;o) [Telepolis News]
[Saaaabine]
Was macht Sabine Christiansen sonst so, außer »Die Weber« in Dresden zu verbieten? Fragt Walter von Rossum. [Junge Welt]
Passend dazu: Les Sans Culottes: Sa Sabine (MP3, 3:49 min., 3,5 MB).
[Das freie Weib, das keinem fremden Wahn,/ Das nur dem eignen Geiste untertan]
Eine »emancipirte« Frau: Vor 190 Jahren wurde die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Louise Aston geboren. Eine Hommage von Cristina Fischer. [Junge Welt]L(o)uise Aston im Projekt Gutenberg. Wikipedia-Artikel zu Louise Aston. Louise Aston, one of the most radical German woman.
[Herr G. läßt nicht locker]
Verquere Logik: Als Schleifer der Thälmann-Gedenkstätte in Ziegenhals (wir berichteten) darf der westdeutsche Ministerialbeamte Gerd Gröger jetzt mit vollem Namen genannt werden, als Empfänger des »Goldenen Maulkorbs« bleibt er einstweilen nur der Herr G.. [Junge Welt]
[Rechtsschutz light]
So funktioniert Kapitalismus: Justizminister wollen Geld auf Kosten der Bürger sparen. Nur wer reich ist, soll auch Recht bekommen. [Junge Welt]
[Berufsverbot]
Unser Lehrer ist
Gut und Kommunist. Unser Lehrer nein Darf kein Lehrer sein. In Baden-Württemberg lebt der längst totgeglaubte Radikalenerlass wieder auf. Das Stuttgarter Kultusministerium lehnt die Einstellung eines Lehramtsbewerbers ab, der als zu links gilt. [Spiegel Online]
[Die Ratten verlassen das sinkende Schiff]
SCO board member flees. Melden die Geier vom Register. Ist also wahr... [The Register]
[Leben ohne Micro$oft]
Apples iPod bekehrt PC-Nutzer. IPod-Boom könnte Mac-Verkauf ankurbeln. Sechs Prozent der iPod-Nutzer haben ihren PC bereits eingetauscht. [futurezone.ORF.at]
25 November
2004
[Ziviler Ungehorsam im 21. Jahrhundert]
Fünf Jahre Indymedia. Der Schockwellenreiter gratuliert aufs Allerschärfste und die Telepolis schreibt darüber. [Telepolis News]
[Open Source CMS in Java]
Magnolia 2.0 »is a J2EE open-source content management system. It uses the upcoming standard API for Java content repositories (JSR-170) to access its content. This new release has an easy-to-use web-browser interface, a clear API, and a useful custom tag library for easy templating in JSP and Servlets.« [ADC News]
[Musik zur Mittagspause]
Wenn heute schon Filmmusik, dann heute auch die Filmmusik: Ennio Morricones Once Upon A Time In The West (Spiel mir das Lied vom Tod, MP3, 7:09 min., 6,6 MB).
[Rekursion in Weblogs]
Ich hatte doch in diesem Artikel eine Google-Suche nach Mu Zimei angeregt. Und wer ist wohl dort jetzt an erster Stelle?
[Neues vom Klüngel]
Perun versucht, für den Januar ein »richtiges« Bloggertreffen in Köln ;o) zu organisieren und bat mich, dies hier zu erwähnen. Was hiermit geschehen ist. [Ders. per Email.]
[Kaffee bitte, aber in richtig!]
Ich hatte schon lange keinen Kaffeelink mehr, aber so schmeckt mir meine morgendliche, braune Droge mit Sicherheit nicht: Virtueller Kaffee (
[Zitieren, aber richtig]
Schöne Anleitung: Wie man in HTML richtig zitiert. Allerdings gibt es immer noch Unklarheiten beim <q>-Tag. Solange werde ich weiterhin — obwohl eigentlich falsch — <cite> benutzen. Trotzdem: Ausdrucken! [Webpropaganda]
[The Classic Thanksgiving Day Song]
Heute ist in den USA Truthahn-Trauertag. Wir gedenken den vielen hingeschlachteten Vögeln mit Arlo Guthries Alice's Restaurant Massacre (MP3, 18:31 min., 17 MB). Gedenkt mit. [Industrial Technology & Witchcraft, KINGBLIND: Music, Art & Entertainment]
[Der letzte Cowboy...]
kommt aus Gütersloh (MP3, 4:03 min., 4,6 MB). Und ich dachte immer, er käme aus Much... ;o) [Industrial Technology & Witchcraft]
[Noch mehr Retro-Gaming]
Nostalgie: Betty's Beer Bar ist ein eher langweiliges Simulations-Spiel, das heute eigentlich bestenfalls in einer Flash-Version noch jemanden hinter dem Ofen hervorlocken könnte. Aber mich haben irgendwie die altmodischen, pixeligen Screenshots angezogen.
Wer es auch mal ausprobieren möchte, es gibt eine kostenlose Demo-Version (.dmg, 4,7 MB). [PerversionTracker: Apparently Useless Software]
[Aufwachen!]
Das wäre doch eine gute Musik für ein (Retro-) Game: Lalo Schifrins Theme from »Enter the Dragon« (MP3, 2:25 min., 2,9 MB). Auf jeden Fall weckt es Euch auf. Aufdrehen! Und Euch an Bruce Lee erinnern! [The Adventures of Accordion Guy in the 21st Century]
[Retro Gaming]
Choosing a Language for Interactive Fiction. »Retro gaming is hot, and what could be more retro than interactive fiction? If you pine for the days of white mailboxes, twisty little passages, and Babelfish all in your mind, perhaps you long to create your own interactive fiction world. Liza Daly starts down that path by explaining how to choose the right IF language.« [Meerkat: An Open Wire Service: ONLamp.com]
[Security Alert]
Pufferüberlauf in Instant-Messaging-Server Jabber 2. Stephen Marquard, einer der Entwickler von jabberd, stellt bereits einen Patch zur Verfügung. Auf der Homepage von Jabber 2 ist ebenfalls ein Hinweis zu dem Problem erschienen. [heise online news]
[Das Zitat]
Aus den Kommentaren von Politically Incorrect (BTW: Allerschärfstes Willkommen!): »...ich lasse mich lieber von einem bloggenden Islamwiss./Orientalistik-Studenten belehren als von irgend einer Quotenfrau oder einem SPD-Quotenmann, der mal Scholl-Latour gelesen hat und nun in Damaskus residiert, weise Spon-Sprüche absondert und turnusgemäss mal einen Medienpreis abräumt.« [generation blogger]
[Keine Naherholung mehr am Griebnitzsee?]
Das ist Kapitalismus: Der beliebte Uferwanderweg — ehemals Kontrollweg der Grenztruppen der DDR — soll an die Babelsberger Villenbesitzer verkauft werden. Denn Eigentum verpflichtet — zur Abschottung: »Nach 15 Jahren Kampf um die Grundbücher, flächendeckender Korruption und Urteilen ebenso willfähriger wie geldgieriger Richter läßt sich feststellen, daß das Land Brandenburg 1990 vornehmlich gegründet wurde, um betuchte Wessis auskömmlich mit exklusiven Seegrundstücken, Luxusvillen, Golfplätzen und Junkerarealen zu versorgen. [...] Dafür läuft man jetzt Gefahr, in Potsdam in die Nachbarschaft von Herrn Jauch oder Herrn Joop, von Frau Springer oder Herrn Döpfner und anderer Bonzen zu geraten. Das ist nicht gut für die Allgemeinheit, wenn die z. B. spazierengehen will.« [Junge Welt]
[Polylux vor dem Aus?]
Auf jeden Fall ein sehr lesenswertes Interview mit Tita von Hardenberg: »Wir haben uns sehr viele Feinde gemacht«. [Spiegel Online]
[Fluch des Fortschritts]
Ey Mann, ich habe über 600 Spielfilme auf Video, muß ich die jetzt alle umkopieren? Leiser Abschied vom Videorekorder. [futurezone.ORF.at]
[Der Kampf gegen den Kommentarspam]
Irgendjemand, der sich RichardP nennt, hat ein Skript geschrieben, das befallene Wikis wieder vom Kommentarspam befreit. Wer solch ein kontaminiertes Wiki hat, kann sich bei ihm melden. [Seb's Open Research]
[Übersetzungshilfe]
Das Techwriters Wiki möchte Wissensbasis für technische Redakteure und Übersetzer werden. Es ist noch jung und kann jede Unterstützung brauchen. [Transblawg]
24 November
2004
[Scheiß Kommentarspammer]
Wenn ich die Kunigunda, Helga, Hilda und wie sie sich sonst noch nennt, erwische, die meine Kommentare mit Werbung für Neckermann vollmüllt, dann...In der Zwischenzeit kann man doch einfach nicht mehr bei Neckermann kaufen, oder?
[Künstlersozialkasse doch nicht vor dem Aus?]
Es scheint, als ob ich einem Fake aufgesessen bin. Ich werde in Zukunft Blogeinträge ohne Link zur Quelle nicht mehr berücksichtigen, auch wenn ich noch so eindringlich per Email darum gebeten werde. OK, einem Hoax aufsitzen, dessen Quelle z.B. Spiegel Online gewesen wäre, ist das eine, das andere ist aber nur peinlich (selbst mir ;o)): Daher hier noch mal die Meldung von den recherchierenden, hochgeschätzten Bloggerkollegen: Künstlersozialkasse doch nicht vor dem aus. Und eine Entschuldigung meinerseits. [Industrial Technology & Witchcraft]
[Noch ein Update (25.11.2004, 7:57 Uhr)]: Ganz so Hoax-mäßig scheint die Meldung wohl doch nicht gewesen zu sein: Wenn ein Enquete-Kommission unter der Frage »Soll die KSK erhalten werden, kann sie überhaupt erhalten werden?« tagt, dann muß sie sich nicht wundern, wenn sie eine lawinenartige Reaktion verängstigter Künstlerinnen und Künstler auslöst. Also, liebe Enquete-Kommissionsmitglieder: Etwas mehr Sensibilität bei solch heiklen Fragen bitte. Sonst kann ich Euer Gejammer über Email-Lawinen nicht ernst nehmen. Ihr habt es nämlich nicht besser verdient. [Spiegel Online]
[Künstlersozialversicherung vor dem Aus?]
Arne G. über das drohende Aus für die Künstlersozialversicherung, eine in Europa einzigartige Einrichtung zur Alterssicherung der Künstler. [ders. per Email.]
[Update 21:45 Uhr]: Bin wohl einem Fake aufgesessen, siehe oben.
[Ich habe gelesen]
Heft 5 der Kaleidoskopien: Ästhetik als Programm — Max Bense/Daten und Streuungen. Wer war eigentlich Max Bense? Neben all den anderen Erklärungen, die versuchen, das Phänomen Max Bense zu erklären, war er vor allem so etwas wie ein moderner Informations-Ästhetiker, der sehr früh die Idee einer »rationalen Ästhetik« mit der Praxis, diese dann auch mit dem rationalsten aller Werkzeuge, dem Computer, erzeugen zu lassen, verband. Und dieser Sammelband beschäftigt sich mit Max Bense. Leider eher aus wissenschaftshistorischer Sicht, denn mit der Frage, was Bense uns heute noch zu sagen hat. Nichtsdestotrotz: Er bringt einige wichtige Originalaufsätze Benses und Arbeiten seiner wichtigsten zeitgenössischen Mitstreiter, absolut erfrischende Interviews mit Elisabeth Walther(-Bense) und Beiträge von Georg Nees und dem von mir sehr geschätzten Frieder Nake. (Ich hatte das Vergnügen, einige Vorträge von Frieder Nake zu hören und mich sowohl an seiner lebendigen und originellen Vortragsart wie auch an seinen ebenso lebendigen und originellen vom Computer erzeugten Werke zu erfreuen.) Und da der Band Dank der (vermutlich) großzügigen Förderung der Akademie Schloß Solitude wie auch der Landesstiftung Baden Württemberg trotz seiner schönen Ausstattung und seiner über 300 Seiten nur € 15 kostet, gibt es eigentlich keine Entschuldigung, dieses Buch nicht haben zu wollen. Einzig und allein das historisierende Layout stört die Lesefreude. Und der Band »Was hat Max Bense uns heute zu sagen« wird wohl irgendwann auch noch geschrieben werden.Barbara Büscher, Hans-Christoph von Herrmann und Christoph Hoffmann (Hg.): Ästhetik als Programm. Max Bense/Daten und Streuungen, Kaleidoskopien Heft 5, Berlin 2004, ISBN 3-00-014180-4, 308 Seiten, 15 €
[GO Bloggen]
Huch, meine Gewerkschaft hat die Blogger entdeckt. Aber weiß noch nicht so richtig etwas damit anzufangen. Vielleicht hätte sie mal jemanden fragen sollen...
[Ein Cyber-Dach über den Kopf]
Österreichs Forschungsinstitute sollen ein virtuelles Haus der Forschung bekommen. [Gabi]
[Musik zur Mittagspause]
Eines der schönsten Titel von Eric Bibb: I've heard the angels singin' (MP3, 4,28 min., 4,1 MB). [Christoph C. per Email.]
[Rätsel der Blogosphäre]
Wieso berichten eigentlich so viele Blogs über eine Veranstaltung, die gar nicht stattfindet? Fragen über Fragen...
[Neuköllner Müllbeseitigung]
Wegen der dioxinverseuchten Milch findet auf Neuköllner Straßen derzeit ein Ausverkauf von Kinderartikeln statt.
![]() [Photo: Gabi]
[Noch einen Song zum Morgen]
Eric Burdon declares »War«: Tobacco Road (MP3, 13:21 min., 18,4 MB). [totally fuzzy]
[Wir Blogger, reich und berühmt...]
Und im Guardian, der gleich ein ganzes »Weblog Special« veröffentlicht hat. [owrede_log : interfacedesign.org]
[Sexbombe]
Unglaublich, aber wahr: 1957 wurde in den USA die Miss Atombombe gekürt. Das heißt, den Begriff »Sexbombe« neu denken... [Megawatt: The Last Latent Appliance Fetishist]
[Einen für den Morgen]
Die einzige männliche Stimme, die ich neben Tom Waits durchgehen lasse: Joe Cocker singt (singt?) Delta Lady (MP3, 2:52 min., 4,0 MB). Das rockt! Aufdrehen! [Industrial Technology & Witchcraft]
[Telepolis Goes »Totes Holz«]
Telepolis-Sonderheft "Suche nach Außerirdischen" jetzt im Handel. [heise online news]
[Ob es dadurch wirklich besser wird?]
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) fordert: Informatik soll zum Pflichtfach an Schulen werden. Das Verständnis für Mathematik hat ja auch eher abgenommen, seitdem Mathematik Pflichtfach an den Schulen ist. [Golem.de]
[Seucrity Alert]
Bitte dringend ein Update einfahren: Schweres Sicherheitsleck in Suns Java-Engine. [Golem.de]
[Python Template Engine]
CherryTemplate »is an easy and powerful templating module for Python. It used to be part of CherryPy but is now released as a standalone module.« Notiz an mich: Testen! [Daily Python-URL! (from the Secret Labs)]
[Die Schlange trifft den Kaktus]
[Wir basteln uns einen zellulären Automaten]
[Physik mit der Schlange]
PyODE (GPL) »is a set of open-source Python bindings for The Open Dynamics Engine, an open-source physics engine.« [Daily Python-URL! (from the Secret Labs)]
Posted by kantel at 08:37
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| [Python]
| [Mathematik]
| [Soft Computing]
[dot.comisches]
Da will wieder einer ganz schlau sein und mit geklautem Content Geld verdienen: Metablog als Geschäftsidee. [Telepolis News]
[Patentwahn]
OSS-Autoren gegen Software-Patente. »Die drei berühmtesten europäischen Autoren von Open-Source-Software (OSS) haben auf NoSoftwarePatents.com einen gemeinsamen Aufruf gegen Software-Patente veröffentlicht. Linus Torvalds (Linux), Michael Widenius (MySQL) und Rasmus Lerdorf (PHP) bitten den EU-Rat darin, den vorliegenden Entwurf einer Software-Patente-Richtlinie nicht anzunehmen. Den Entwurf bezeichen sie in ihrer öffentlichen Erklärung als "trügerisch, gefährlich und demokratisch nicht legitimiert". Nun rufen sie die Internet-Community auf, Solidarität zu zeigen und auf so vielen Websites Links zu NoSoftwarePatents.com zu setzen wie möglich.«
![]() Was wir hiermit getan haben. [futurezone.ORF.at]
[Sozialabbau]
Schröder rechnet mit neuen Protesten gegen »Hartz IV«. Und womit? Mit Recht! [Arbeitsmarktreform]
[Social Software]
Ich weiß ja nicht genau, was openBC eigentlich sein will (obwohl: mir schwant da etwas), aber ich erhalte nun ständig Einladungen. Aber schlimmer als Orkut kann es ja auch nicht werden...
[Guten Morgen Berlin]
Zum letzten Mal ein Rückblick auf das Kölner Blogger-Meeting am Montag:
![]() Von rechts nach links: Anton Nossik, Konstantin Klein, Lei Lei, Mu Zimei und der Schockwellenreiter. Photo: Christof Wolff. Christof Wolff hat einige hübsche Photos von dem Treffen geschossen und beim Mehrzweckbeutel ins Netz gestellt. Und Berichte von dem Treffen gibt es bei Mario Sixtus [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9], bei Papa Scott, bei Thomas »Peter« Jungbluth, bei Lyssa und natürlich bei Konstantin. Der Bordbuchschreiber macht es dem Schockwellenreiter nach und ist gerade nicht erreichbar, daher weiß ich (noch) nicht, ob bei ihm etwas steht. Und Peter Z. hat einen Gastbeitrag bei den hochgeschätzten Bloggerkollegen veröffentlicht. Bei Heiko gibt es noch ein paar Photos. Und natürlich, die Deutsche Welle hat auch einen Bericht (der als einziger meine wunderschönen Snoopy-Socken erwähnt). Hoffentlich habe ich jetzt niemanden übersehen. Weitere Berichte werden hier nachgetragen... [Update]: Thomas hat ein paar Bilder vom eigentliche Jury-Treffen hochgeladen. Dort sieht man, daß wir tatsächlich (auch) gearbeitet haben. ;o) 23 November
2004
[Einen für die Nacht]
Johnny Cash & June Carter: Help Me Make It Through The Night (MP3, 2:58 min., 2,7 MB).
[Tutorial: Websites bauen mit Frontier, Teil 1]
Frontier ist ein mächtiges Werkzeug, das gerade auf dem Mac als eine Art eierlegende Wollmilchsau fungieren kann. Es ist ein Outliner, eine Textverarbeitung, eine Scriptumgebung, ein Web-Application-Server und vieles mehr. Eines der in meinen Augen interessantesten Teile von Frontier ist aber, daß es auch eine Art Content-Management-System (CMS) on the Desktop sein kann, d.h. es ist ein persönliches CMS, das sich auch leicht zu einem persönlichen Informations-Management (PIM) Werkzeug erweitern läßt.
So eingesetzt, produziert Frontier statische Seiten, die es per FTP auf jeden beliebigen Webserver herunterladen kann. Damit ist Frontier vor allem für diejenigen interessant, die nur über einen einfachen Hosting-Vertrag verfügen. Mehr als einen FTP-Zugang zu einem Webserver benötigt man nicht und kann trotzdem ziemlich komplexe Webseiten mit Frontier erstellen und verwalten. Im Laufe dieses Tutorials möchte ich schrittweise in die Möglichkeiten von Frontier einführen. Ich habe ein Beispiel aus dem wirklichen Leben gewählt: Die Seiten meines Hundevereins bedürfen dringend eines Relaunches. Ich werde also im Laufe dieser Einführung zeigen, wie man solch ein Projekt mit Frontier durchzieht. Wo fange ich eigentlich an? Wenn man Frontier zum ersten Mal startet, ist der Neuling in der Regel verwirrt. Die Benutzeroberfläche ist völlig ungewohnt und man weiß erst einmal gar nicht, wo man anfangen soll. In der Regel sieht man nach dem Start zwei Fenster, ![]() ein Status-Fenster (About Frontier) und das Fenster »Frontier.root« (falls dies nicht offen sein sollte, einfach im Menü »Windows« den entsprechenden Punkt anklicken). Das zweite Fenster zeigt eine Datenbank und zwar die »Frontier.root«, die wichtigste Datenbank in Frontier überhaupt. Hier ist alles gespeichert, was Frontier ausmacht. In früheren Versionen von Frontier trug der Benutzer seine Daten ebenfalls in die »Frontier.root« ein. Dies konnte aber zu Problemen bei einem Update führen oder der Benutzer konnte die Root so zerschießen, daß sich Frontier nicht mehr starten ließ und er sich eine »frische« Root bei UserLand runterladen mußte. Damit waren seine eigenen Einträge aber weg. Daher hat man bei Frontier das Prinzip der Gast-Datenbanken (guest databases) eingeführt. Dies sind Datenbanken, die dem Benutzer »gehören« und in die er seine Daten einträgt. Auch sie enden auf ».root«, aber die eigentliche »Frontier.root« bleibt so weitestgehend unangetastet und bei einem Update lädt man sich einfach die aktualisierte Root herunter und ersetzt sie durch die alte. Daher werden wir erst einmal für unsere Website eine eigene Root anlegen. Wir wählen im Menü »File« das Untermenü »New Database« aus und legen eine Datenbank an, die wir »mywebsites.root« nennen. Diese speichern wir innerhalb des Frontier-Ordners im Unterorder »Guest Databases« in einerm weiteren Unterordner »www« ab. (Falls dieser Unterordner nicht existiert, legen wir ihn an.) Dieser Ablageort für Guest Databases ist Konvention und nicht unbedingt nötig. Ich bin auch nicht sehr glücklich darüber, da unter Mac OS X in den Ordner »Programme« eigentlich keine »Bewegungsdaten« gehören. Ich persönlich habe mir im Ordner »Dokumente« einen entsprechenden »Website«-Folder angelegt, der meine Guest Database enthält. Wie dem auch sei, egal wo wir diese Datenbank anglegt haben: Es erscheint nun ein Fenster mit nur einem Eintrag (»item #1«). Unsere erste Website Jetzt sind wir in der Lage, unsere erste Website zu erstellen. Wir achten darauf, daß unser neues Fenster zuoberst liegt (den »Focus« hat) und wählen dann im Menü »Web« den Unterpunkt »New Website...« aus. Diese Website nennen wir »tutorial«. Es erscheint ein drittes Fenster. Unsere Fenster sehen nun so aus: ![]() Den Eintrag »item #1« benötigen wir nicht mehr, wir können ihn einfach löschen. Was ist geschehen? Frontier hat in unserer Datenbank eine neue Tabelle und in dieser Tabelle einige Untertabellen und andere Einträge angelegt. Der Name, der uns sicher bekannt vorkommt, ist »index«. Durch einen Doppelklick können wir diesen Eintrag öffnen und erhalten nun folgendes Fenster: ![]() Das ist ein Editorfenster. Hier können innerhalb von Frontiers Objektdatenbank beliebige Texte gespeichert werden. Für den Anfang reicht es, uns diese Objekte (WP-Text) als einfache Texte vorzustellen, wie sie jeder andere Texteditor auch erzeugen kann. Also tippen wir in dieses Fenster doch einfach einmal folgendes ein: ![]() Wenn wir jetzt im Menü »Web« auf »Preview Page« klicken, erhalten wir folgendes Browserfenster: ![]() Die erste Zeile mit dem Gartenzaun (#) ist eine sogenannte Direktive. Sie weist Frontier an, sich zu merken, daß unter dem Namen title der Wert Startseite abgespeichert ist. In der zweiten Zeile definieren wir eine Überschrift. Hier weisen wir in den geschweiften Klammern {} Frontier an, statt des Namens title den Wert von title — namlich: Startseite — einzusetzen. Der Rest ist simples HTML. Hier fällt nur auf, daß wir für die Umlaute keine Entity-Codierung (z.B. ü für ü) einsetzen müssen. Das erledigt Frontier automatisch für uns. Allein dieser Umstand könnte viele von der Nützlichkeit von Frontier überzeugen. Jetzt wieder die Frage: Was ist geschehen? Der Befehl »Preview Page« hat Frontier angewiesen, den von Euch eingegebenen Text zu »rendern«, das heißt, aus diesem Text eine HTML-Seite für das Web zu erstellen. (Zwar noch kein valides HTML, doch das bekommen wir später. ) Diese Seite liegt — falls Ihr Frontier nicht etwas anderes erzählt habt — im Frontier-Ordner unter Websites im Ordner tutorial unter dem Namen index.html. Es ist eine stinknormale HTML-Seite, ihr könnt sie mit dem Editor Eurer Wahl öffnen, aber auch per FTP auf Euren Server stellen. (Frontier kann auch das automatisch, doch auch dieses bekommen wir später.)Templates Doch wo kommt eigentlich der Rest des HTML, das Frontier um unsere Website gebastelt hat, her? Um das herauszubekommen, doppelklicken wir in unserer Tutorial-Datenbank einmal auf den Eintrag #template und erhalten folgendes Fenster: ![]() Die erste Zeile sorgt dafür, daß das HTML vor unserem Text erzeugt wird, die letzte Zeile bringt das HTML nach unserem Text. Und der Eintrag {bodytext} zwischen diesen beiden Zeilen sorgt dafür, daß unser Text erscheint. Das heißt: Jedesmal, wenn wir eine Seite rendern, sucht sich Frontier das zuständige Template und bringt dieses mit unserem zu rendernden Text zusammen. Natürlich können wir auch Templates ändern. Schreiben wir also in unser Template folgendes herein: ![]() Dann sieht unsere index.html nach einem erneuten Rendern so aus: ![]() Der Befehl {clock.now()} ist ein Makro, also ein Befehl in der Frontier-eigenen Programmiersprache UserTalk, der Frontier anweist, das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit zum Zeitpunkt des Renderns herauszugeben. Makros unterscheiden sich von Direktiven eigentlich nur durch die beiden Klammern, beides sind UserTalk-Ausdrücke, die Frontier während des Renderns auswertet. Während jedoch Direktiven nur einfache Werte enthalten können, können Makros Berechnungen durchführen und auch mit Parametern gefüttert werden. Daher wissen wir jetzt, das auch die erste Zeile unseres Templates ein Makro ist, dem der Parameter (der Wert) der Direktive title übergeben wurde. Doch dazu in einer späteren Folge mehr.
[The Boy is Back in Town]
Hier noch einmal eine Erinnerung an das gestrige Bloggertreffen in Köln:
![]() Das Photo hat Heiko Hebig geschossen (und damit dokumentiere ich, daß auch er dabei war — ich hatte ihn bei meinem gestrigen Eintrag in der Hektik vergessen zu erwähnen). 22 November
2004
[Guten Abend Köln]
In Köln angekommen, Mario Sixtus, Papa Scott und der Bordbuchschreiber hängen auch schon am Netz (ich offensichtlich auch). Und Peter Z. vertritt die hochgeschätzten Bloggerkollegen. Und gerade treffen auch noch Thomas und Lyssa ein. Eine illustre Bloggerversammlung. Der Abend verspricht interessant zu werden. Schaun wer mal.
[Client Side XSLT: It's Not Just for Server Geeks Anymore]
Nette Einführung: An Introduction to Client-Side XSLT. Ausdrucken! [Robert Weiler online]
[One for the Afternoon]
Da ich aus der Piano-Bar des Hotel Maritim blogge: Nina Simone mit Wild is the Wind (MP3, 6:59 min., 8,1 MB). [totally fuzzy]
[Das Leid mit der Leitkultur]
Manchmal muß man sich einfach wiederholen: Thomas Mann (fikitv): Ein Wort zur Leit-Cultur (1928): Deutsche Leit-Cultur, daran glaubt unter den Schriftstellern heute nur noch der Geschichtsmorpholog Oswald Spengler. Oh, wie entgehen ihm die Liebeswerke der Welt! Stand die Menschheit nicht erst vor kurzem am Altar der Weltausstellung, die das Wirken der Gattung feierte? Damals sagte ich: »Und sperrten wir, meine Herren, unsere nationalen Grenzen nach allen vier Windrichtungen hermetisch; vereinten wir uns unter der Wotanseiche unter wilden Verwünschungen zu dem Schwure, weder im Urtext noch auf deutsch eine Silbe europäischer Literatur noch zu lesen - das Ideal ethnischer Verdummung bliebe ein Wunschtraum. Wir haben den Feind im Land. Goethe, Lichtenberg, Schopenhauer; es hilft nichts.«
[Schlangenfraß]
Was ist neu in Python 2.4. Andrew Kuchling beantwortet — wie immer — diese Frage ausführlich und kompetent. [langreiter.com simple plainness]
[Da sie diese Woche hier ausfielen]
Hundephotos bei Kommissar Nina. Und ganz liebe Geburtstagsgrüße von mir. [fashion victims paradise - migraine girl]
[Firefox für Alle]
Den Umstieg auf einen richtigen Browser leicht gemacht: Ralph Segert veröffentlicht ein Firefox-Tutorial: Mit Firefox per Du – 11 Kapitel einer Browser-Freundschaft. [Usability Inside | web-blog.net]
[Noch immer nicht in die Tonne getreten?]
Zahlreiche seriöse Webseiten verbreiten Wurm-Code. »Etliche seriöse Webseiten haben seit dem Wochenende den als MyDoom.AI respektive Bofra bezeichneten Wurm verbreitet, der sich über Ad-Server in die Seiten eingeschleust hatte und so Systeme infizierte, wenn die betreffenden Seiten mit dem aktuellen Internet Explorer 6.0 besucht wurden. Bislang ist noch unklar, wie der Wurm-Code auf die betreffenden Web-Server gekommen ist, über welche der Wurm-Code verbreitet wurde.« [Golem.de]
[Zuviele Nackte bei der Bildersuche?]
Erotik-Website verklagt Google wegen Urheberrechtsverletzung. [de.internet.com]
[Sieger des Sozialismus]
Hier irrt die Junge Welt: »Es kann in Deutschland nur einen Sandmann geben. Der kommt aus der DDR und wird heute alterslose 45 Jahre alt.« Und was ist mit dem? Trotzdem: Harzigen Glühstrumpf! [Junge Welt]
[Futter für die Suchmaschine]
In a hole and still digging: Bank of Ireland and HP fight over porn bill. [The Register]
[Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen?]
Da hat jemand das Internet immer noch nicht verstanden: Universal gründet eigenes Online-Label. Für Newcomer als Vorstufe zum »echten« Plattenvertrag. Herr, scheiß Hirn vom Himmel! [futurezone.ORF.at]
[Quote of the Day]
Fahrenheit 451: »In einem totalitären Zukunftsstaat sind Bücher verboten. Ausgerechnet der Feuerwehr obliegt die Aufgabe, versteckte Bücher aufzustöbern und sie in Brand zu setzen. Als Feuerwehrmann Montag erlebt, wie eine alte Frau sich lieber zu ihren Büchern auf den Scheiterhaufen legt als sich von den geliebten Werken zu trennen, ist sein Selbstverständnis erschüttert. Er beginnt heimlich zu lesen und gerät selbst in Gefahr, denunziert und verfolgt zu werden.« [alles was recht ist: Simon's Blawg - blat.antville]
[Guten Morgen Bonn]
Da ein trüber Montagmorgen nicht gerade zu Freiluftaktivitäten aufmuntert, werde ich meine kleine Vorstellung der Jury-Mitglieder des BOBs, des Best of Blogs-Award der Deutschen Welle hier fortsetzen. Heute mit Anton Nossik, weil er ein weiterer Teilnehmer des Pressesalons heute abend ist.
![]() Russlands Internet Guru ist ein Journalist mit vielfältigen auch kommerziellen Aktivitäten in Israel und Russland. In der Diskussion der Jury erwies er sich als profunder Kenner und Vermittler der russischen Blogszene. Und auch als deren leidenschaftlicher Promoter, der wortgewaltig und wortreich seine Meinung vertrat. Die Diskussion heute abend wird daher auf jeden Fall eines nicht sein: Langweilig... ;o) 21 November
2004
[Der Tip zum Montag]
(nur zur Erinnerung und da ich nicht weiß, ob ich morgen früh noch zum Bloggen komme): Wer morgen abend nicht in Berlin ist und daher nicht die —meistens — hervorragende Blues-Jam-Session in unserem verlängerten Wohnzimmer goutieren kann, kann ja morgen abend um 19:00 Uhr ersatzweise ins Kölner Café Largus kommen. Denn dort diskutieren Mu Zimei (China), Anton Nossik (Russland) und ich (Neukölln) auf einem Pressesalon der Deutschen Welle über »Weblogs und Pressefreiheit«. (Was natürlich impliziert, daß auch ich morgen nicht im Sandmann sein werde. ;o)).
Moderator dieses Gesprächs wird die sehr große Orange sein. Und eine kleine, aber feine Anzahl von Bloggern (Pop-Up-Alarm!) hat bereits angekündigt, daß sie dieses Gespräch per Live-Blogging verfolgen wird. Ich freue mich schon darauf. Und auch darauf, Euch zu sehen. Bis morgen abend also.
[The BOBs are over]
Nein, wirklich vorbei ist der Best of Blogs-Award der Deutschen Welle noch nicht. Schließlich sollt auch Ihr noch alle abstimmen und den Publikumspreis vergeben. Aber die Jury hat ihre Arbeit geleistet und ihre Entscheidungen gefällt. Es waren zwei anstrengende Tage, aber es waren auch zwei Tage, die mir sehr viel Spaß bereitet haben. Und damit Euch die Zeit bis zur Bekanntgabe des Ergebnisses nicht zu langweilig wird, werde ich versuchen, in den nächsten vierzehn Tagen einige der Jury-Mitglieder vorzustellen, so wie ich sie kennengelernt habe.
![]() Ich beginne mit der Person, die mich am meisten beeindruckt hat: Mu Zimei (木子美) (bürgerlich ;o) Li Li (李丽)) ist eine junge chinesische Publizisten und Kolumnistin, die mit ihrem erotischen Weblog im immer noch prüden China so angeeckt ist, daß sie einerseits ihre Blogs vom Netz nehmen mußte, aber andererseits zum erotischen Cyberstar avancierte. Ihr Englisch ist im Großen und Ganzen so gut wie mein Chinesisch, so daß eine Kommunikation nahezu unmöglich war. Aber eine ebenso charmante wie kompetente chinesische Mitarbeiterin der Deutschen Welle (Name wird nachgetragen — Ehre, wem Ehre gebührt — [Update: Ihr Name ist Lei Lei oder 胡越蕾]) sorgte dafür, daß wir uns doch verstanden. Ich hatte ein »Püppchen« erwartet und äußerlich entsprach sie auch diesem Bild. Aber in der Diskussion der Jury zeigte sich, daß sie eine äußerst intelligente Frau war, die genau wußte, was sie wollte, die für Freiheitsrechte eintrat und ihre Vorstellungen auch energisch vertrat. Respekt! Ihr Blog ist leider geschlossen. Aber eine Google-Suche bringt einige interessante Seiten über diese faszinierende junge Frau. Ich hoffe, daß ihr Blog auch bald wieder online ist.
[One for the Night]
Tom Waits (1973): Closing Time (MP3, 4:20 min., 509 KB). [Danke, Industrial Technology & Witchcraft]
[Auch das noch]
Spammer betätigen sich als Wanderprediger. Spirituelle E-Mails sollen User »erlösen«. [ZDNet.de News]
[Verschlüsseln mit dem Mac]
Der zweite Teil ist erschienen: GnuPG unter Mac OS X, Teil II. [Usability Inside | web-blog.net]
[Sicherheits-Update]
SubEthaEdit 2.1.1. This is a security relevant release, please update. For a complete reference please consult the release notes.
[Datenbank-Replikation]
Introducing Slony. Slony »is an experimental new feature intended to introduce powerful replication to PostgreSQL. It's a complicated problem, though. Elein Mustain introduces the Slony project, its aims, and the goals of Slony-I, the first milestone.« [Meerkat: An Open Wire Service: O'Reilly Network]
[Die Basics in Basic]
Write a Webserver in 100 Lines of Code or Less. »REAL Software programmer and tester, Jonathan Johnson, shows you the power and simplicity of developing with REALbasic by walking you through the building of a working webserver. After this tutorial, you'll not only have a pratical knowledge or REALbasic, but you'll have a cool little server too.« Sobald ich wieder zu Hause bin: Ausdrucken! [Meerkat: An Open Wire Service: O'Reilly Network]
[Zwei Bücher über AppleScript wurden rezensiert]
AppleScript: The Missing Manual »is brilliantly compiled by author Adam Goldstein, This book is the consummate guide to learning how to control your Mac with AppleScript. [...] Through its hands-on approach and real-world scripting examples, AppleScript: The Missing Manual ensures that individuals learn by doing rather than just reading. But it's not just for beginners. System administrators, web and graphics professionals, and other scripting veterans will also benefit greatly from this comprehensive guide. Thanks to AppleScript: The Missing Manual, the path from consumer to power user has never been clearer.« Haben wollen!
Absolute AppleScript Studio. »Learn how to create applications with AppleScript Studio, the set of professional application development tools that make it easy to produce full-fledged Mac OS X applications. Learn how to use script objects and handlers, Cocoa libraries, script editors, object-oriented programming, debugging techniques, and GUI scripting. Then put it all together to create applications with AppleScript Studio.« [macscripter.net news]
[In Kaiserslautern und Saarbrücken]
Max-Planck-Institut für Softwaresysteme gegründet. [heise online news]
[I love RSS]
Aber nicht so: Werbung in RSS-Feeds. »Rund um das Thema "RSS-Feeds" entstand in diesem Jahr ein regelrechter Hype und nun scheint diese bislang weitgehend werbefreie Art des Web-Publishing auch von der Werbeindustrie entdeckt zu werden.« [Golem.de]
[Ins Web mit der Schlange]
[Die korrigierte Version ist draußen]
PyQTMac, die PyQt-Implementierung für die Freunde der Äpfelchen-Computer, hatte nach seinem Start ja einige Probleme (wir berichteten). Nun soll eine korrigierte Version draußen sein. Ich kann das momentan nicht nachprüfen, wäre aber über Erfahrungsberichte dankbar.
Mehr Informationen hier. [Daily Python-URL! (from the Secret Labs)]
[Zensur in Bahrein]
Regierungskritiker verhaftet, Blogs geschlossen: Ein Königreich gegen die Menschenrechte. [Telepolis News]
[Dosenfleisch der übelsten Sorte]
Es stinkt gewaltig — auch in meiner Mailbox: Rechte Virenschreiberszene wieder aktiv. Ist der Emailwurm Sober.I der Vorbote einer neuen rechtsradikalen Propagandawelle im Netz? [Telepolis News]
[Religion ist Opium fürs Volk]
Andrea Naica-Loebell meint zwar den Islam, aber es trifft auch auf das »Jesusland« USA zu, wenn sie schreibt: »Wissenschaft braucht die Möglichkeit, einen unzensierten Blick auf alles werfen zu dürfen, Wissenschaft braucht Gedankenfreiheit — und Gott oder seine Vertreter auf Erden sind absolut nicht notwendig, um die Welt zu verstehen. Jede religiöse Kontrolle von Schulen, Universitäten oder Wissenschaftlern bedeutet automatisch eine Behinderung von Forschung. Wer das nicht deutlich sagt, hat sich bereits den Mund verbieten lassen.« [Telepolis News]
[Louise nicht nur im Louiseum]
Die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft in Leipzig hält das Andenken an die bedeutende Frauenrechtlerin lebendig. Louise Otto-Peters (1819- 1895) gilt als die Begründerin der deutschen Frauenbewegung im 19. Jahrhundert. Clara Zetkin hat die Schriftstellerin, Publizistin und Politikerin als »eine der hingebungsvollsten Bahnbrecherinnen und Organisatorinnen dieser Bewegung« bezeichnet. [Junge Welt]
[Leitfigur des Zynismus]
Sabine Christiansen ist die Anstandsdame: »Offenbar aus »Bild«, in der sie permanent neben Bürgermeister Wowereit, dem Friseur Walz und anderen maßgebenden Menschen der Berliner Republik präsent ist, erfuhr die Anstandswächterin nun, daß in Dresden in einer Inszenierung von Hauptmanns »Weber« die harmlosen Sätze gesprochen werden: »Wen ich sehr schnell erschießen würde, das wäre Sabine Christiansen, einfach weil sie mir jeden Sonntagabend, wenn ich aus Versehen den Fernseher anmache, wirklich versauen kann. Weil sie oft die Chance gehabt hätte, eben diese Leute, diese Leute auch wirklich schlagen zu können, die da doch ganz wesentlich dran beteiligt sind. Ich finde, diese ganzen alten blöden Männer, die vielleicht eventuell die Aufgabe haben, Politik zu machen, die aber nur noch Theater machen.« Die Moderatorin beantragte per Anwalt eine Unterlassungserklärung gegen den »Aufruf zum Mord«.« [Junge Welt]
[Die Schlach(t)zeile]
Maos schöne Töchter schulterfrei im Silberregen. Also ich hätte da doch eher einen Stabreim daraus gemacht. Etwa: Schinas schlanke Schnepfen schulterfrei im Schneeregen / schleppen schleifend schöne Schleppen. ;o) [Spiegel Online]
[Traue keiner Wahlmaschine...]
die Du nicht selber manipuliert hast. Wissenschaftler finden unerklärlichen statistischen Zusammenhang zwischen Verwendung von Wahlcomputern und abgegebenen Stimmen für Bush in Florida. [futurezone.ORF.at]
[Laß Dir doch mal von Deinem Handy was vorsingen]
Apple will Musik auf Handys bringen. [futurezone.ORF.at]
[Was darf die Satire?]
Jedenfalls nicht den BND vereimern: Rainer Langenhan hat Post vom BND bekommen. [E-Business Weblog/Newsfeed]
[Patentwahn in der GI]
Positionen der Kandidaten zum GI Präsidium zu SW-Patenten (2004). [E-Business Weblog/Newsfeed]
20 November
2004
[Lokale Spamfilter]
Ein großer Nachteil lokaler Spamfilter ist, daß sie schlecht transportierbar sind. Wenn man dann mal auf Reisen ist und seine Mail auf dem Ti-Book abruft (was ich zu Hause nie mache) erlebt man, wie ein völlig untrainierter Spam-Filter etwas über 900 Mails durchläßt, die ich nun eigenhändig entsorgen darf...
[Ich bin drin!]
Der Proxy akzeptierte einfach den DNS-Server des Instituts (den ich per Default nutze, da der DNS der Telekomiker oft nicht erreichbar ist) nicht. Nachdem ich den deaktiviert hatte, fand mich auch der Proxy von T-Online.
[Guten Morgen Bonn]
Bin glücklich bei der Deutschen Welle in Bonn angekommen. Allerdings schmeißt der Hotschpott der Telekomiker hier im Hotel Maritim meinen Mac gnadenlos aus dem Netz (der Proxy versorgt mich mit einer 404-Meldung). Die Dose von Konstantin mit dem Betriebssystem (oder besser: der Karikatur eines Betriebssystems), dessen Namen wir hier nicht nennen, läßt er allerdings problemlos durch. Ein eklatanter Fall von Macintosh-Diskrimminierung, der aufs allerschärfste geahndet gehört.
Dankenswerterweise darf ich Konstantins Kiste benutzen, um Euch diesen Entschuldigungszettel zu schreiben. Werde nachher testen, ob die Deutsche Welle einen weniger diskrimminierenden Zugang für die Benutzer eines richtigen Betriebssystems hat. Vielleicht melde ich mich dann noch einmal... 18 November
2004
[Der beste Song aller Zeiten]
(mehr dazu bei den hochgeschätzten Bloggerkollegen).
Bob Dylan: Like A Rolling Stone (MP3, 6:09 min., 5,6 MB) [Industrial Technology & Witchcraft]
[iChat privacy problem]
On the internet, no one knows you are a dog, unless you are using iChat. Rendezvous users on the same network may be able to snarf your Address Book entry without you knowing it. [O'Reilly MacDevCenter.com]
[Webservices]
Rick Salz mit einem kritischen Blick auf WSDL 2.0: WSDL 2: Just Say No. [Meerkat: An Open Wire Service: webservices.xml.com]
[Füttert die Raubkatze]
Derrick Story: Tiger Presents New Opportunities for Developers. This article provides the latest information about Tiger from Chris Bourdon, the project's senior product line manager. [Meerkat: An Open Wire Service: O'Reilly Network]
[Schöner texten]
Texteditor SubEthaEdit 2.1 erschienen. Schnell runterladen: SubEthaEdit 2 (für nichtkommerzielle Anwendungen kostenlos, andere zahlen US-$ 35), »die neue Version des beliebten Texteditors liegt ab sofort in Version 2.1 vor.« Die wichtigsten Neuerungen sind ein Command-Line-Tool und verstärkte AppleScript-Unterstützung. Siehe die Release Notes für Details. SubEthaEdit entwickelt sich immer mehr zu einer ernst zu nehmenden Alternativen zum besten Editor der Welt. [MacTechNews.de, SubEthaEdit News]
[Cocoal.icio.us is open source now]
Cocoal.icio.us, »the bookmark manager tool for Mac OS X, has been made open source.« Die Screenshots sehen vielversprechend aus. Auch testen! [The Lunatic Fringe]
[Calculemus 2005]
12th Symposium on the Integration of Symbolic Computation and Mechanized Reasoning: »The Calculemus Interest Group is dedicated to advancing the integration of symbolic computation and formal deduction in mathematical software systems and computer-aided verification tools. The scientific and technological goal [...] is the design of a new generation of mathematical software systems and computer-aided verification tools based on the integration of the deduction and the computational power of Deduction Systems and Computer Algebra Systems respectively.« [Lambda the Ultimate - The Programming Languages Weblog - Join today!]
[Noch mehr 3D]
Nette Linkliste: Python 3D software collection. [Daily Python-URL! (from the Secret Labs)]
[Open Source Trouble Ticket System]
OTRS (GPL) »is an Open source Ticket Request System (also well known as trouble ticket system) with many features to manage customer telephone calls and e-mails. The system is built to allow your support, sales, pre-sales, billing, internal IT, helpdesk, etc. department to react quickly to inbound inquiries.« Notiz an mich: Testen!
[Typo3 Live-CD]
Passend zu meinem heutigen Vortrag: Wer gerne einmal mit dem Open Source CMS Typo3 herumspielen möchte, findet seit Montag bei der punkt.de GmbH die sog. Typo3 Live-CD zum kostenlosen Download. [Die ContentSchmiede]
[Weblogs beim CCC]
Der Fahrplan des 21C3 steht unmittelbar vor seiner Veröffentlichung. Das 21C3 Weblog will Euch Euch in den kommenden Wochen die Highlights des Programms Stück für Stück näherbringen. Allerschärfstes Willkommen! [Chaos Computer Club: Updates]
[»Wer stänkert, fliegt aus dem Netz«]
Der juristische Durchgriff auf E-Mail und Website anderer Leute ist keine deutsche Spezialität. Ein US-Gericht ließ nun auf Wunsch eines Amerikaners die Domain eines in London lebenden Niederländers stilllegen. [Telepolis News]
[Boyz need Toyz]
Das Teil könnte meinen kleinen Toshiba ablösen: Mini-Notebook für Allround-Einsatz. »Mit dem Flybook kommt das laut Angaben des Herstellers kleinste Mini-Notebook auf den deutschen Markt. Das Notebook im A5-Format verfügt über ein frei drehbares16:9 Breitbild-Display mit einer Diagonale von 8,9 Zoll und lässt sich mit einer Drehung in einen Tablet-PC mit Touch-Screen und Stifteingabe umwandeln. Mit integrierten Telefonapplikationen übernimmt es auch Handyfunktionen. Angetrieben wird das Notebook von einem Transmeta-Crusoe-TM-5800 Prozessor mit einem GHz. Der Arbeitsspeicher ist 512 MB groß, die Festplatte faßt 40 GB.« Hat jemand mal € 1.980,- für mich übrig? [futurezone.ORF.at]
[Manager-Dialektik]
Hartz IV ist toll, bringt aber nichts. Laut einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Psephos im Auftrag des »Handelsblatts« schlagen beim Thema Hartz IV zwei Herzen in der deutschen Managerbrust: Mit überwältigenden 91 Prozent sprechen sich die Führungskräfte für die Reform aus. Aber mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) glaubt, daß durch die Neuregelungen zum Arbeitslosengeld II keine neuen Arbeitsplätze entstehen. [Spiegel Online]
[3D kostenlos]
Blender 2.35 ist da. Neue Version des Open-Source-Renderers. Für Linux, MacOS X, FreeBSD, Irix, Solaris und Windows. [futurezone.ORF.at]
16 November
2004
[Ich gehe auch mal angeln]
Von morgen bis Freitag bin ich hier auf dem 21. DV-Treffen der Max-Planck-Institute. Das ist so eine Art Familietreffen ;o). Von dort werde ich direkt weiter nach Bonn reisen und dort Samstag und Sonntag meine Jurorentätigkeit bei The BoBs, dem Weblog-Award der Deutschen Welle wahrnehmen. (Ich fahre zusammen mit Konstantin und darauf freue ich mich besonders.) Und am Montag abend sind wir im Kölner Café Largus auf einem Pressesalon, wo Mu Zimei (China), Jörg Kantel (das bin ich ;o)) und Anton Nossik (Russland) über »Weblogs und Pressefreiheit« diskutieren. Moderator ist Konstantin Klein.
Eigentlich sollte ich jetzt auch eine Reiseroute mit Bildern zeichnen, aber es reicht doch, wenn ich Euch mitteile, daß wegen dieser verschärften Reisetätigkeit der Schockwellenreiter etwa eine Woche lang nur sehr unregelmäßig gefüttert wird. Bleibt mir trotzdem gewogen, lest die alten Nachrichten (es sind genug da) und schaut ansonsten bei den hochgeschätzten Bloggerkollegen vorbei. Denn da werdet Ihr nicht dümmer von...
[Hartz IV und die Folgen]
Die Arbeitsagentur hat einen Arbeitslosen in Göttingen aufgefordert, sich eine neue Wohnung zu suchen — seine Miete ist minimal höher, als die neuen Angemessenheitsregeln erlauben. Gewerkschaften und der Mieterbund fürchten, daß die Arbeitsmarktreform Hartz IV zu vielen ähnlichen Entscheidungen führen wird. [Spiegel Online]
[So nutzt man Dumme aus]
(Aus der Abteilung: »Dosenfleisch der übelsten Sorte): M. Fischer — m.fischer@snafu.de — (oder wie er wirklich heißen mag) ist ein übler Spammer, der auf die Tränendrüsen drückt:
Sehr geehrte Damen und Herren, Dieses Gesülze fand ich in allen meinen öffentlich bekannten Mailkonten — genügend Geld, um einen professionellen Adressenhändler zu bezahlen, scheint er also zu haben. Und ich befürchte fast, daß Herr Fischer mit dieser Masche auch noch erfolgreich sein wird.
[Security Alert: Phishing Attacke]
Die Deutsche Telekom steht momentan unter einer massiven Phishing Attacke: Seit dem 14.11.2004 werden E-Mails mit dem gefälschtem Absender (Rechnung-Online@telekom.de) versandt, die einen Link zu einer Webseite öffnet, die zugleich die offizielle Login-Seite von Rechnung-Online darstellt, aber auch versteckt im Hintergrund ein Trojanisches Pferd installiert. Dieser Trojaner wird z.Z. noch nicht von der aktuellen Antivirensoftware erkannt; die Hersteller arbeiten an einem Update. Es ist nicht auszuschliessen, daß die Schadsoftware vertrauliche Informationen des Nutzers ausspioniert. [Win-Sec Mailingliste]
[Für den SysAdmin]
Heute zeige ich Euch mal, wie der Pinguin böse Menschen von Euren Computern fernhalten kann. [MacHackers Mailing-Liste]
[Heute ist Dienstag]
Und Dienstag ist Borscht-Tag. Jedenfalls ab dem 26. November. Denn da hat der neue Film Das große Wellness Komplott des berühmten Neuköllner Privatdetektivs im Karli-Kino in den Neuköllner Arcaden Premiere. Und danach gibt es wieder an jedem 1. Dienstag im Monat Borscht (nein, nicht auf dem Teller, sondern) im Kino. [Norbert K. per Email.]
[Gestern war Blue(s) Monday]
Und es gab eine tolle Jam-Session in unserem verlängertem Wohnzimmer.
![]() Mit S.C.H. und B.Plant spielten Nina T. Davies (piano, vocals), Cat Baloun (harp, vocals), Jan Hirte (git) und Max Schulze (bass). Später kam noch Rashidi (piano) dazu. Es war ein wundervoller Abend, ich bin jetzt noch besoffen von der Musik... Und von Gabi gibt es nicht nur ein Photo, sondern auch ein kleines Filmchen (.avi, 6,9 MB). [Photo: Gabi]
[Einen für den Morgen]
Mal wieder was von Nina Simone: Mr. Bojangles (MP3, 5:02 min., 4,6 MB). [totally fuzzy]
[Ich bin sportlich]
Denn der Arzt hat mir Bewegung verordnet. Daher binde ich mir meine Krawatten selber. [Scheinriese]
[Das Zitat]
»Die Blogger« gibt es gar nicht! »Eine der ganz wenigen Aussagen, die mit "die Blogger" beginnt und uneingeschränkt stimmt, geht mit "betreiben ein Weblog" weiter. Alles andere ist meist Bullshit.« [_notizen aus der provinz]
[Noie Werte]
Hartwig Vens in der Konkret über den Unsinn der Doitschquote und ihre Protagonisten: »Damit noch mehr Lieder produziert werden, die der deutschen Volksseele Ausdruck verleihen, kämpfen Musikanten und Politiker hierzulande seit bald zehn Jahren darum, die deutsche Musik per Radioquote zu fördern. Nötig sei die Quote, "damit deutsche und europäische Kultur sich gegen die Allmacht des amerikanischen Kulturimperialismus durchsetzen kann", sagt nicht etwa der Schriftleiter der "Deutschen Stimme", sondern der Präsident des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse« [Megawatt: The Last Latent Appliance Fetishist]
[Photos ins Web]
Die Freeware Galerie 4.0 arbeitet nun außer mit iPhoto auch mit GraphicConverter und iView MediaPro zusammen: man wählt die Bilder an und sucht sich aus den ebenfalls kostenlosen Templates ein passendes aus. Testen! [Industrial Technology & Witchcraft]
[Graphische Datenverarbeitung mit OpenGL]
Die Referenz gibt es hier online, die »Totes-Holz-Ausgabe« beim Buchhändler Eures Vertrauens. [Akki - AkkiBLOG]
[Sicher verschlüsseln]
GnuPG unter Mac OS X, Teil I. Tolle, ausführliche Anleitung und würdige Fortsetzung dieses Artikels! Ausdrucken! [Usability Inside | web-blog.net , Michael S. per Email.]
[Dosenfleisch und die Meinungsfreiheit]
EFF: Spam-Bekämpfung gefährdet Meinungsfreiheit. Auf ungewollte Nebeneffekte, die der Kampf gegen Spam nach sich zieht, weist die Electronic Frontier Foundation (EFF) in ihrem Whitepaper Noncommercial Email Lists: Collateral Damage in the Fight Against Spam hin. Nach Ansicht der EFF behindern Anti-Spam-Maßnahmen oft die Kommunikation über nicht kommerzielle E-Mail-Listen. [Golem.de]Dazu passend: Wieder zwei Web.de-Server auf Spamcop-Liste. Blacklists sind Zensur und nicht das richtige Mittel, um Spam zu bekämpfen. [heise online news]
[We Can Bloogle It]
Google bietet Blogger.com auch auf deutsch an. »Das ist die erste Phase der Internationalisierung von Blogger und Teil der Mission von Google, dem Nutzer sämtliche Produkte auch in der jeweiligen Landessprache anzubieten« Das ist ja schön, nur seit wann sind Blogs »Internet-Reisetagebücher«? [de.internet.com]
[The Dark Side of the Moon]
[Konstruieren mit der Schlange]
»The PythonCAD project aims to produce a scriptable, open-source, easy-to-use CAD package. Release 18 adds the printing of dimension markers like arrows and slashes, as well as improved printing of radial and angular dimensions. It also greatly improves the re-creation of deleted dimensions during undo operations. There are numerous other code improvements in this release, as well as a good number of bug fixes.« [Daily Python-URL! (from the Secret Labs)]
[Fregt die Welt die alte Kasche]
Mal wieder: Weblogs und Journalismus. Do Blogs Change the News? »A conference dedicated to online journalism explores the effect blogs have on news reporting. Some say they draw attention to under-reported stories. Others struggle to establish the credibility enjoyed by professionals.« [Wired News]
[Next Stop is Vietnam]
Den Krieg im Irak können die USA nicht gewinnen, und die »Regierung« von Ijad Allawi wird ihn nicht überleben. Falludscha ist der Beginn einer neuen Phase im Kampf gegen die Besatzer. [Junge Welt]
Da kann man nur gegensingen: I Feel Like I'm Fixing To Die (MP3, 3:47 min., 3,5 MB).
[Kommentarspam]
Kann nicht mal jemand losziehen und dem Kommentarspammer, der seit Tagen versucht, mein Blog zu penetrieren, den Arsch versohlen? Mein Dank wäre ihm gewiß...
[Blank in Bamberg 3.0]
Ganz taufrisch ist diese Story nun wirklich nicht: Im September im Schockwellenreiter, stand es im Oktober schon einmal im Spargel und nun wird die Story wieder aufgewärmt: Ausgezogen für eine bessere Bildung. Aber nackte Tatsachen ziehen ja immer. Dagegen sind 99 % aller Blogbeiträge einfach Müll. [Spiegel Online, Industrial Technology & Witchcraft]
[Rettet den »Scheibenwischer«]
Harald Schmidt ist kein Ersatz für »richtiges« Kabarett: Sollte der Sendebeginn des TV-Kabaretts »Scheibenwischer« wegen der neuen Harald-Schmidt-Show von 23 auf 23.30 Uhr verschoben werden, wollen Bruno Jonas, Georg Schramm und Mathias Riechling aufhören. [Spiegel Online]
[Lend us your gravitational field equation, would'ya?]
Was Einstein a plagiarist? [Fragen die Geier vom Register]
[Wir werden alle überwacht]
EU-Speicherpflicht: Datenschützer warnen vor Rahmenbeschluß. »Die flächendeckende Vorratsspeicherung von Kommunikationsdaten verletze die Grundrechte auf freie Meinungsäußerung, erklärte der deutsche Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar am Montag. [...] Außerdem bestünden erhebliche Zweifel, ob der vorgeschlagene Rahmenbeschluss mit Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar sei. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte habe darauf hingewiesen, dass die Vertragsstaaten auch zur Bekämpfung des Terrorismus nicht jede Maßnahme beschließen dürften, die sie für angemessen halten. Vielmehr müsse es sich um Maßnahmen handeln, "die in einer demokratischen Gesellschaft notwendig sind und dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz entsprechen".« [futurezone.ORF.at]
[Telepolis im alten Gewand]
Wer mit dem neuen, auf invaliden HTML-Code bestehenden Erscheinungsbild von Telepolis nicht zurecht kommt, kann sich unter Zuhilfenahme einer User-CSS helfen lassen. Natürlich funktioniert das nur mit richtigen Browsern. [man bedim len?]
15 November
2004
[Der Song zum Feierabend]
Wenn die Beatles Get Off My Cloud singen, kommt ganz etwas anderes heraus: You Know My Name (MP3, 4:30 min, 6,3 MB). [Aus den Kommentaren der hochgeschätzten Bloggerkollegen gefischt.]
[Janz ville Musike zum Feierabend]
Folgende Email erreichte mich: »Habe gelesen, daß der Schockwellenreiter Jazz mag. Wir haben nach langem Ringen den Scoring-Algorithmus mal auch auf Musik angewendet und das Ergebnis finde ich gar nicht so schlecht.« Ich auch nicht... ;o) [Christian F. per Email.]
[Spioniert Lexmark User aus?]
ZDNet UK News: »The program sends the information, which includes print and scanning data, to the URL www.lxkcc1.com. According to the Internet Whois database, this domain name belongs to Lexmark International in Kentucky.« [Mike per Email.]
[Wunderbare Blog-Entdeckung]
Matthias Ripp betreibt mit dem World Heritage Forum nicht nur ein schönes Weblog zum Thema Weltkulturerbe, sondern hat auch einige seiner Publikationen ins Netz gestellt. Darunter seine phantastische und ungemein materialreiche Diplomarbeit Villenviertel als Form der Stadterweiterung dargestellt am Beispiel Potsdam Neubabelsberg (
[30 Jahre Basis-Verleih]
Das alte Lied von der Arbeit. Eine Schau im Berliner Filmmuseum präsentiert ein Großkapitel westdeutscher Filmgeschichte. [Tagesspiegel]
[Ich bin aber ein gerechtes Schaf!]
Lukas, Mozilla und Jesus. »Im Himmel wird mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder (Explorer-User), der zu Firefox konvertiert, als über neunundneunzig Gerechte (Mozilla-User), die es nicht nötig haben zu konvertieren.« [Otium (BTW: Allerschärfstes Willkommen!) per Email.]
[Es ist zwar noch etwas hin, bis es wieder Frühling wird...]
aber das hier ist eben auch im Herbst hörenswert. Igor Strawinsky: The Rite of Spring (Le Sacre Du Printemps), Part I: The Adoration (MP3, 16:29 min., 15,1 MB) und Part II: The Sacrifice (MP3, 18:25 min., 16,9 MB). [totally fuzzy]
[Lost Songs]
Die hochgeschätzten Bloggerkollegen haben einen vergessenen Beatles-Song von ca. 1969 ausgegraben: Sour Milk Sea (MP3, 3:55 min., 9,0 MB). [Industrial Technology & Witchcraft]
[Dagegensingen]
Craig erinnert an Bob Dylans Masters Of War (MP3, 4:34 min., 4,2 MB). Und für meine italienischen Freunde hier eine Übersetzung. [Craig's BookNotes]
[Do It Yourself]
Build Your Own Blogging Application, Part 2. »In part one, Matthew Russell showed you how to build a front end for your blogging app using Tcl/Tk and some XHTML fundamentals. Here in part two, he uses two parts Perl and a sprinkle of Bash to explain how to build the back end.« Ausdrucken. [O'Reilly MacDevCenter.com]
[We Can Blog It 2.0]
Die Angst vor Bloggern scheint in der Industrie umzugehen: Schnüffeldienst warnt Firmen bei Erwähnung in Weblogs. [heise online news]
[Das wird Steve Jobs aber freuen...]
und Disney ärgern: Pixar steigert Gewinn um 70 Prozent. [COMPUTERWOCHE ONLINE]
[Tod eines Atomkraftgegners]
Blockierergruppe bricht das Schweigen. In einer Erklärung macht die Gruppe klar, daß der 21-jährige Atomkraftgegner nicht angekettet war, als er vom Zug erfaßt wurde, die Gruppe äußert auch Kritik an den mangelnden Sicherheitsvorkehrungen bei dem Transport des hochgefährlichen Materials. Die Telepolis hat die Erklärung erhalten und dokumentiert sie ungekürzt in deutscher Übersetzung. [Telepolis News]
Vergleiche auch: Castor-Gegner war bei Unfall nicht mehr angekettet. »Wie die Staatsanwaltschaft nach Informationen des SPIEGEL jetzt bestätigte, war Sébastien Briat zum Zeitpunkt des Unfalls nicht an den Bahngleisen angekettet. Nach Angaben von Atomkraftgegnern hatte sich die Gruppe von vier jungen Gleisbesetzern, zu der Briat gehörte, beim Herannahen des schnell fahrenden Castorzuges aus ihren Verschlüssen lösen können. Briat, 21, sei jedoch vom Luftwirbel des Zugs erfasst und auf das Gleis geschleudert worden. Diese Darstellung wird im Kern von der Staatsanwaltschaft bestätigt.« [Spiegel Online] Und: Fragen an die Staatsanwaltschaft. »Die Staatsanwaltschaft muß sich nun fragen lassen, warum sie die Öffentlichkeit fast eine Woche nicht korrekt informiert hat. Spätestens nach der Freigabe der Leiche zur Beerdigung am vergangenen Mittwoch war den Behörden der Ablauf bekannt.« [Junge Welt]
[Kunstfigur gegen Klischees]
Das Leben ist kein Circus: Tom Waits präsentiert in Berlin sein neues Album »Real Gone«. Leider sind alle drei Konzerte schon ausverkauft. [Junge Welt]
[Wenn das Nils Holgerson wüßte]
Jahr für Jahr machen nordische Wildgänse auf ihrem Weg nach Süden in Deutschland Station. Auf Tausende von ihnen wartet der Tod: Zu Novemberbeginn ist die Jagdsaison eröffnet, und zwischen Ostsee und Havel hat sich ein regelrechter »Schießtourismus« entwickelt, kritisieren Tierschützer. [Spiegel Online]
[Die Legende lebt]
Claudia Voigt schrieb eine bezaubernde Hommage auf die wunderbare Schauspielerin Hanna Schygulla. Lesenswert wie sonst selten etwas in SpOn. [Spiegel Online]
[Sie wissen alles über Dich!]
Die größte Kundendatenbank der Welt. Die US-Supermarktkette Wal Mart betreibt massives Data Mining und hat bereits 460 Terabyte an Kundendaten gespeichert. [futurezone.ORF.at]
[We Can Bloogle It]
Zukunft der Nachrichten liegt im Internet. AP-Chef Tom Curley: »Nicht mehr die Medienkonzerne würden festlegen, was wann gesehen oder gelesen wird, sondern die Nutzer könnten selbst über Online-Newssites, Suchmaschinen und Videorekorder bestimmen, was sie wissen wollen und wann und wo sie darüber informiert werden. [...] Auch würden immer mehr Netz-User ihre eigenen News und Ideen via Weblogs verbreiten.« Doch: »Trotzdem glaubt Curley daran, daß die großen Medienkonzerne überleben werden. "Die Blogger brauchen eine Grundlinie an Fakten und Analysen auf denen ihre Kommentare basieren".« Mein Reden! [futurezone.ORF.at]
[Information has to be free]
Auch wenn sie in Datenbanken versenkt wurde: Der Europäische Gerichtshof hat durch vier aktuelle Entscheidungen den urheberrechtlichen Schutz von Datenbankinhalten stark eingeschränkt. Danach genießen Datenbanken nur dann den Schutz des Urheberrechts, wenn die Daten darin in einem »besonders kreativen Prozess« erzeugt wurden. [man bedim len?]
12 November
2004
[Einen noch zum Feierabend]
Noch einmal von der heute Mittag erwähnten wunderbaren Site Scopitones.com: Procol Harum mit ihrem großen (und einzigen) Hit A Whiter Shade Of Pale (
[Weblog-Tool]
Serendipity 0.7 veröffentlicht — »das beste PHP Weblog seit der Erfindung von geschnittenem Brot.« Behaupten die Macher vollmundig in ihrer Presseerklärung. (Download)
[Der Schweizer Jura...]
ist die Landschaft des Jahres. Und daher haben die Schweizer Naturfreunde ihm eine Website gewidmet. [Per Email.]
[Security Alert]
Der schon bekannte Bug-Jäger in Bezug auf den Linux-Kernel, Paul Starzetz, ist wieder fündig geworden. Dieses Mal geht es um Fehler im ELF-Binary-Loader, der die Kernel-Versionen 2.4 und 2.6 (bis einschl. 2.6.8) betrifft und dazu führen könnte, daß lokale Nutzer zu mehr Rechten gelangen. Die Linux-Distributoren werden hier sicherlich bald Korrekturen liefern... [Mein persönlicher CERT per Email.]
[Spät kommt es, aber es kommt...]
Das Hundebild! (Prairiehunde sind schließlich auch Hunde... irgendwie...)
![]() Wie immer soll es Euch daran erinnern, daß... Jawoll! An diesem Wochenende wird es definitiv kein Update geben, da neben Hundeschule und Agility-Training am Sonnabend es dann am Sonntag auch noch den ersten Lauf des Berliner Agility-Winterturnieres geben wird. Daher wünschen wir Euch allen da draußen ein schönes Wochenende und daß die Sonne gelegentlich den grauen Himmel aufreißt. Bis Montag... [Photo: Gabi]
[Der Rentenkrieg]
Ralph Netzker: Warum die umlagefinanzierte Rente weg muß — und was die Banken davon haben. Achtung, längerer Text. Aber lesenswert...
[Rettet die Privatkopie]
Unser Bundesschröder, Chef eines Volkes von Dieben und Hehlern? »Es gibt Bestrebungen, die Privatkopie zu erlauben, also eine Regelung, die auf gut deutsch gesagt das Klauen erlaubt. Wir können die Privatkopie wohl nicht verhindern, aber wir unterstützen nicht diese Idee und tragen damit dauerhaft dazu bei, dass sich neue Geschäftsideen am Markt entwickeln können.« Wie hieß das früher doch so schön: Vor Inbetriebnahme des Mundwerks Gehirn einschalten!
![]() [Industrial Technology & Witchcraft]
[Das Zitat]
Die Wut des Heiner Geissler: »Die Arbeiter in den Industriestaaten und ihre Gewerkschaften, die angesichts der Massenarbeitslosigkeit mit dem Rücken an der Wand stehen, fühlen sich anonymen Mächten ausgeliefert, die von Menschen beherrscht werden, deren Gier nach Geld ihre Hirne zerfrißt. Die Menschen leben und arbeiten in einer globalisierten Ökonomie, die eine Welt der Anarchie ist – ohne Regeln, ohne Gesetze, ohne soziale Übereinkünfte, eine Welt, in der Unternehmen, Großbanken und der ganze »private Sektor« unreguliert agieren können. Die globalisierte Ökonomie ist auch eine Welt, in der Kriminelle und Drogendealer frei und ungebunden arbeiten und Terroristen Teilhaber an einer gigantischen Finanzindustrie sind und so ihre mörderischen Anschläge finanzieren.« (Heiner Geissler in der »Zeit«.) »Es gilt, den Beherrschten exemplarisch zu zeigen, daß die Spielregeln der politisch und ökonomisch Herrschenden die einzigen sind. Die erste Durchbrechung dieser Spielregeln ist die radikale Kritik aller Verhältnisse, in denen der Mensch ein erniedrigtes, beleidigtes, ausgebeutetes, verdammtes, von sich selbst entfremdetes, für andere soziale Mächte Mehrwert schaffendes, seine Potentialität nicht entfalten könnendes Wesen zweiter Natur ist.« (Rudi Dutschke 1968) [Industrial Technology & Witchcraft]
Posted by kantel at 16:04
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[Spaß mit Perl]
Implementing Flood Control. »If the load of application relies on incoming events, you may eventually face the happy curse of popularity: too much work to do with your available resources. If you set a limit on how many events you can process within a time period, you can avoid the flood. Vladi Belperchinov-Shabanski explains the algorithm and demonstrates working code.« Noch einmal ausdrucken! [Perl.com]
[Hilfe, mein Haus ist intelligenter als ich...]
Hacks for Smart Homes. »Implementing home automation may be easier and less expensive than you ever imagined. By using your computer, your home can become much smarter. Gordon Meyer, author of Smart Home Hacks, covers the basics of automating your home with MisterHouse, an open source, home automation application for Linux, Windows, and Mac OS X. Move a step beyond automatic lights to a home that actually responds to stimuli.« Auch ausdrucken! [Meerkat: An Open Wire Service: ONLamp.com]
[Linux vs. (Free-)BSD]
FreeBSD for Linux Users. BSD and Linux are both Unix workalikes. How different can they be? In certain cases, very! Though the systems share a family tree, their differences sometimes stand out. Dru Lavigne explains FreeBSD's runlevels, startup scripts, kernel configuration, and documentation systems to Linux users. [Meerkat: An Open Wire Service: ONLamp.com]
[Primetime Hypermedia]
Movies of Software. »Jon Udell examines using movies to describe, demonstrate, or document the behavior of software in this month's installment of Primetime Hypermedia.« Ausdrucken! [ |



















Nein, im Laufe dieses Tutorials werden wir das Template noch entsprechend umstellen, aber hier geht es einfach erst einmal darum, zu zeigen, wie so ein Template eigentlich aussehen kann.










































»Es gilt, den Beherrschten exemplarisch zu zeigen, daß die Spielregeln der politisch und ökonomisch Herrschenden die einzigen sind. Die erste Durchbrechung dieser Spielregeln ist die radikale Kritik aller Verhältnisse, in denen der Mensch ein erniedrigtes, beleidigtes, ausgebeutetes, verdammtes, von sich selbst entfremdetes, für andere soziale Mächte Mehrwert schaffendes, seine Potentialität nicht entfalten könnendes Wesen zweiter Natur ist.« (Rudi Dutschke 1968) [