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Call for Discussion: Der »neue« Schockwellenreiter


Kathi McDonald (* 25. September 1948 — † 3. Oktober 2012) ist eine amerika­nische Rock- und Blues-Sängerin. Sie begann ihre musikalische Karriere bei Ike & Tina Turners Ikettes, spielte bei Big Brother & The Holding Company, bevor diese sich für Janis Joplin als Sängerin entschieden, sang für Joe Cocker und viele andere Rockgrößen. Lange Zeit war sie Leadsängerin bei Long John Baldry, einem der Väter der britischen Bluesbewegung, der später nach Kanada auswanderte. Hier hören wir sie in einer impressiven Performance mit der Long John Baldry Band. Sie singt den Bluesklassiker I’d Rather Go Blind in einer Aufnahme für die deutsche Musiksendung Ohne Filter — Musik Pur aus dem Jahre 1993.

Kathi McDonald starb gestern unerwartet und plötzlich in ihrer Heimatstadt Seattle. Eine große Stimme des Rocks ist von uns gegangen. [Peter van I. per Email.]

Seltsame Bilder aus den Tiefen des Netzes gefischt

Schöner präsentieren mit Impress.js

Impress.js (MIT-Lizenz) ist eine weitere JavaScript-Bibliothek, die mit Hilfe von HTML5 und CSS3 eindrucksvolle Präsentationen im Browser erstellt (wir berichteten). Dave Winer konnte nicht anders und hat die Software mit seinem OPML Editor — genauer: mit der World Outline — verbandelt: Impress.js Demo. Sollte ich mir auch mal genauer anschauen.


Vergeßt einfach die eher schlichte Darbietung der (zugegeben attraktiven) Sängerin, die sich an My Way vergreift, und achtet auf den Drummer. Dieses Video gehört unbedingt in meine Kategorie »Rätselhaftes Asien«. [Bernd P. per Email.]


Unstatistik des Monats

Die Unstatistik des Monats September 2012 ist die Meldung, daß genmodifizierter Mais Krebs erzeugen soll (zur Studie (PDF)):

Diese Meldung wurde recht unkritisch als »alarmierend« in vielen deutschen Medien verbreitet […] Die Meldung ist aber aus Sicht der Statistik nur als Unfug zu bezeichnen. Denn die Anzahl von Ratten, die binnen eines gegebenen Zeitraums an Krebs versterben, schwankt sehr stark. Und die französische Forschergruppe hatte nur zehn Tiere in der Kontrollgruppe der nicht mit Genmais gefütterten Tiere untersucht. Wegen dieser sehr geringen Zahlen können Unterschiede in der Krebsmortalität sehr leicht allein durch Zufall auftreten. Sie sind im Sinne der mathematischen Statistik »nicht signifikant«, also nicht aussagekräftig genug, um auf einen ursächlichen Zusammenhang schließen zu können.

Die Unstatistik des Monats ist eine Aktion, die der Psychologe Gerd Gigerenzer (MPI für Bildungsfroschung Berlin), der Ökonom Thomas K. Bauer (RWI Essen) und der Statistiker Walter Krämer (TU Dortmund) ins Leben gerufen haben. Sie werden jeden Monat sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen hinterfragen. Die Aktion will so dazu beitragen, mit Daten und Fakten vernünftig umzugehen, in Zahlen gefaßte Abbilder der Wirklichkeit korrekt zu interpretieren und eine immer komplexere Welt und Umwelt sinnvoller zu beschreiben. [Berndt W. per Email.]


Sechs Tage Photo-Safari in Berlin, komprimiert auf 2 Minuten und 7 Sekunden. [Noch einmal Peter van I. per Email.]


Peters Linkschleuder

Nach einem Hiatus von zwei Tagen kann ich nicht anders als die vielen Links und Hinweise meines emailenden Dauertipgebers mal wieder en bloc abzuhandeln:

  • Das Buch Pro Git (Expert’s Voice in Software Development) von Scott Chacon steht unter einer Creative Commons Attribution Non Commercial Share Alike 3.0 license und so könnt Ihr es auch für umme online lesen oder kostenlos als PDF oder Ebook herunterladen. Eine deutschsprachige Community-Version gibt es auch, die ist aber noch nicht ganz fertig.
  • Beinahe unbemerkt von der Community ist am 29. September Python 3.3.0 veröffentlicht worden. Das wird diese Totgeburt von Python3 aber auch nicht mehr retten (deshalb hat es ja auch niemanden interessiert).
  • Publish Yourself! Auch PayPal (also Ebay) will bei dem Geschäft mit den selbstpublizierten Ebooks mitmischen und hat dazu payhip ins Leben gerufen. Sollte ich mir auch mal genauer anschauen.
  • Rlie will als Open Source Plattform das Bloggen neu erfinden, ist aber vorerst nur auf Einladung zu testen. Daher erst einmal auf Wiedervorlage gelegt.
  • Der Installationsmanager Pythonbrew hat sich noch gar nicht etabliert, da gibt es mit Pythonz auch schon eine Fork (Code at GitHub). Diese Uneinigkeit und Zersplitterung ist es, die die Python-Landschaft für mich momentan so unübersichtlich macht.
  • Noch ein Versuch, den Datensilos ein Schnippchen zu schlagen: Introducing Post Forking for WordPress.
  • Online Python Tutor: Learn programming by visualizing code execution. Nett …
  • OSQA, das Open Source (GPL) Frage- und Antwort-System (vulgo: eine Mischung aus Forum und Tracker) wurde mit Django erstellt und sollte daher überall dort laufen, wo auch ein Python-Interpreter läuft (ob das Teil eine Datenbank benötigt, habe ich nicht herausgefunden).

Das ist wieder ein Menge an Information für den Vormittag. Wie immer hoffe ich, daß für jeden von Euch etwas dabei ist. [Alle Links: Peter van I. per Email.]


4. Oktober 2012 bitte flattrn

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Über …

Der Schockwellenreiter ist seit dem 24. April 2000 das Weblog digitale Kritzelheft von Jörg Kantel (Neuköllner, EDV-Leiter, Autor, Netzaktivist und Hundesportler — Reihenfolge rein zufällig). Hier steht, was mir gefällt. Wem es nicht gefällt, der braucht ja nicht mitzulesen. Wer aber mitliest, ist herzlich willkommen und eingeladen, mitzudiskutieren!

Alle eigenen Inhalte des Schockwellenreiters stehen unter einer Creative-Commons-Lizenz, jedoch können fremde Inhalte (speziell Videos, Photos und sonstige Bilder) unter einer anderen Lizenz stehen.


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