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Legende an die Daten kleben! Ich bin ja selten einer Meinung mit Sascha Lobo, hier aber schon:

Das Getöse um diese Datenkarte zeigt sehr gut die Schwierigkeiten, wenn man a) zuviel technischen Sachverstand beim Publikum erwartet, b) nicht eine Grundregel des Datenjournalismus beachtet, nämlich »Legende an die Daten kleben« und c) die Dynamik von Bildern in sozialen Medien unterschätzt, die begleitenden, aber nicht abgebildeten Text schnell unter den Tisch fallen lässt und sich dann eigene (Quatsch-)Interpretationen herausbilden. [Link von mir hinzugefügt, -ka-]

Es schadet übrigens nichts, den ganzen Artikel zu lesen. Da werdet Ihr nicht dümmer von. (Kommentieren) (#) (image)


1 (Email-) Kommentar


Da werdet ihr nicht dümmer von.

Stimmt.
Und 3,4*10^38 ist grösser als 10^80.
Und ein Tweet mit Bild ist Datenjournalismus.
Und ein ärmelloses Hemd ist ein Norwegerpullover.

– Karsten W. (Kommentieren) (#)


Webbrowser Chrome 38 enthält bündelweise neue Webtechniken. Tante Heise weiß, welche. [heise Open Source] (Kommentieren) (#) (image)


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Endlich Freitag! Und wie jeden Freitag gibt es ein Hundebild im Schockwellenreiter. Dieses Mal ist es der kleine Sheltie mit der großen Schleife, die er sich beim 2. Rally Obedience Turnier in Rüdersdorf vor 14 Tagen verdient hat. Er erkämpfte sich in der Klasse 1 mit 88 Punkten ein wunderschönes SG und damit eine Qualifikation. Und natürlich soll Euch das Photo wie immer darüber hinwegtrösten, daß es die nächsten zwei Tage keine oder nur wenige Updates hier im Blog geben wird. Denn ich möchte viel lesen und schreiben und wenn die Berliner S-Bahn es zuläßt, auch mit dem Hund ein wenig trainieren.

Daher wünsche ich Euch allen da draußen ein schönes Wochenende. Wir lesen uns am Montag wieder. [Photo (cc): Jörg Kantel] (Kommentieren) (#) (image)


Neu in meiner Bibliothek: Cocos2D-Swift (ursprünglich cocos2d-iphone) ist ein in Objective-C geschriebenes. freies (MIT-Lizenz) Framework, um unter MacOS X (mit Xcode) Spiele für Smartphones und Tablets zu entwickeln. Nachdem das ursprünglich in Python geschriebene (Original-) cocos2d nicht mehr weiterentwickelt zu werden scheint, sieht sich Cocos2D-Swift als legitimer Nachfolger und nennt sich nur noch Cocos2D. Und da Spieleprogrammierung zu meinen heimlichen, nie wirklich ausgelebten Leidenschaften gehört, habe ich das Buch Learning Cocos2D günstig gebraucht erstanden und meiner Bibliothek einverleibt. Vielleicht wird es ja doch noch was und ich programmiere mit Hilfe dieser Schwarte an einem freien Wochenende das Super-Duper-Spiel. Ich werde lesen und berichten. (Kommentieren) (#) (image)


R Markdown Spickzettel: R Markdown ist ein Format, mit dem man mit Markdown und R aus einer Vorlage sowohl HTML- als auch PDF-Dokumente erstellen kann. Hier könnt Ihr dazu einen Spickzettel herunterladen und ausdrucken. Mehr Informationen zu R Markdown gibt es auf diesen Seiten von RStudio und hier: Introduction to R Markdown. (Kommentieren) (#) (image)


Jugend, hackt! Erwachsene, ermöglicht es! Warum sollte man den Nachwuchs nicht genauso selbstverständlich ans Coden heranführen wie ans Kleine Seepferdchen und den Fußballverein? Fragt Corinna Pahrmann und sie hat Recht! [O’Reilly Blog] (Kommentieren) (#) (image)


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Neu in meinem Wiki: PlotDevice (MIT-Lizenz) ist eine aktuelle Fork von NodeBox 1, der interaktiven 2D-Graphik-Umgebung für MacOS X (ab MacOS X 10.9 Mavericks), die mit PyObjC alle Möglichkeiten des Macintosh-Betriebssystems voll ausnutzt (läuft z.B. in einer 64-Bit-Umgebung). Sie ist mit dem Original-Nodebox rückwärtskompatibel, es laufen auch alle alten Bibliotheken, die GUI ist aber stärker von Processing beeinflußt.

PlotDevice kann aber auch als Python-Modul kompiliert und so als Bibliothek importiert und in einer normalen Python-Umgebung mit externem Editor oder von der Kommandozeile gestartet werden.

Die Dokumentation zu PlotDevice ist hervorragend und vollständig. Wer jedoch eine plattformübergreifende Lösung benötigt, der sollte sich Nodebox for OpenGL anschauen. [O’Reilly Radar] (Kommentieren) (#) (image)


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Chaos an der Hermannstraße: Das Krisenmanagement der Berliner S-Bahn ist unterirdisch. Kein Personal auf dem Bahnhof; Züge, die nur bis Hermannstraße fahren, obwohl etwas anderes angeschrieben steht; völlig irreführende Lautsprecherdurchsagen, die mit der Realität auf dem Bahnhof nichts zu tun haben; falsche und verwirrende Informationen auf den Fahrtrichtungsanzeigern; dafür zum Ausgleich mehr als eine halbe Stunde kein Zugverkehr zwischen Hermannstraße und Südkreuz, aber keinerlei Informationen, wann denn wieder eine Bahn fährt.

[Ceterum censeo]: Daher bin ich nicht nur der Meinung, daß der Berliner Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) als (politisch) Verantwortlicher für das Berliner S-Bahn-Chaos zurücktreten, sondern daß auch die gesamte Berliner S-Bahn wegen erwiesener und dauerhafter Unfähigkeit sofort entschädigungslos enteignet werden muß. [Photo (cc): Jörg Kantel] (Kommentieren) (#) (image)


Freitag, den 29. August 2014 bitte flattrn

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Über …

Der Schockwellenreiter ist seit dem 24. April 2000 das Weblog digitale Kritzelheft von Jörg Kantel (Neuköllner, EDV-Leiter, Autor, Netzaktivist und Hundesportler — Reihenfolge rein zufällig). Hier steht, was mir gefällt. Wem es nicht gefällt, der braucht ja nicht mitzulesen. Wer aber mitliest, ist herzlich willkommen und eingeladen, mitzudiskutieren!

Alle eigenen Inhalte des Schockwellenreiters stehen unter einer Creative-Commons-Lizenz, jedoch können fremde Inhalte (speziell Videos, Photos und sonstige Bilder) unter einer anderen Lizenz stehen.

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