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Worknote: Marked mit Rodeo

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Nachdem ich einen Teil des Quellcodes von Rodeo, der RStudio-ähnlichen IDE für Python durchforstet habe, bin ich mir sicher, daß die Markdown-Engine, die in dem Teil werkelt, marked ist, eine JavaScript-Bibliothek, die ein sehr schneller Renderer sein will.

Das ist auf der einen Seite beruhigend zu wissen, denn nun ist der Markdown-Dialekt und damit der Funktionsumfang bekannt: marked unterstützt – wie fast alle Markdown-Dialekte – die Funktionen des Gruberschen Original-Markdowns und zusätzlich die GFM-Funktionen (GitHub Flavoured Markdown). Auf der anderen Seite ist es enttäuschend, denn GFM kann zwar fenced code blocks mit Syntax-Highlighting und Tabellen, aber keine Fußnoten, doch Fußnoten sind ein Feature, das für wissenschaftliche Texte in der Regel ein Muß ist.

Ich hoffe jedoch auf Fortschritt: GitHub unterstützt von Hause aus diverse Auszeichnungssprachen und dort wird Markdown von der Ruby-Bibliothek Redcarpet abgearbeitet. Und Redcarpet beherrscht Fußnoten, die im PHP-Markdown-Style (zum Beispiel [^1]) daherkommen. Vielleicht haben die Programmierer von GFM und marked ja bald ein Einsehen und implementieren dieses Feature auch in ihren Bibliotheken.

Bis dahin werde ich mir wohl für Fußnoten einen Workaround überlegen müssen.

Und noch etwas fiel mir auf: Nachdem ich den integrierten Editor in Rodeo von Monokai auf die Default-Einstellung chrome zurückgesetzt hatte, scheint die Arbeit damit bedeutend flüssiger von der Hand zu gehen. Still digging!

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(Kommentieren)  Marked mit Rodeo – 20160102 bitte flattrn

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Über …

Der Schockwellenreiter ist seit dem 24. April 2000 das Weblog digitale Kritzelheft von Jörg Kantel (Neuköllner, EDV-Leiter, Autor, Netzaktivist und Hundesportler — Reihenfolge rein zufällig). Hier steht, was mir gefällt. Wem es nicht gefällt, der braucht ja nicht mitzulesen. Wer aber mitliest, ist herzlich willkommen und eingeladen, mitzudiskutieren!

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