image image


image

Worknote: Das Monster Py5 in JupyterLab gezähmt

Nachdem eine Welle der Hilfsbereitschaft in meinen Kommentaren und den diversen sozialen Medien mich nahezu überschwemmt hat, konnte ich ja nicht anders und mußte das Problem Py5 und JupyterLab neu angehen. Der entscheidende Hinweis kam vom Schöpfer von Py5 selber, der mich darauf hinwies, daß im »Imported Mode« (das war der, an dem ich gescheitert war), der Aufruf von run_sketch() am Ende des Skriptes obligatorisch sei. Hätte ich auch von alleine darauf kommen können, zumal es auch so in der Dokumentation steht.

Und mit dieser kleinen, aber wichtigen Änderung lief dann auch mein Sketch im »Imported Mode«, wie der Screenshot oben im Banner beweist.

image

Durch diesen Erfolg ermutigt, traute ich mich auch an den Static Mode heran. Und da ich dieses Mal die Dokumentation sehr sorgfältig gelesen (noch einmal wollte ich mich nicht blamieren) und auch die Installation des Kernels ja schon erfolgreich durchgezogen hatte, lief alles wie geschmiert. Der Screenshot oben zeigt den ersten Erfolg meiner Bemühungen.

Ich glaube übrigens, daß der Static Mode für Py5 eine Menge zusätzlicher Möglichkeiten bereithält und daß er mich mit JupyterLab versöhnen könnte.

Die Welle der Hilfsbereitschaft hat mich überwältigt und daher möchte ich mich bei allen, die mir helfen wollten, noch einmal bedanken. Das zeigt mir, daß Py5 eine nette Community besitzt und ich hoffe, daß ich mit meiner Idee, angelehnt an Daniel Shiffmans »The Nature of Code« so etwas wie »The Nature of Py5« zu schreiben, dieser Community etwas zurückgeben kann.

War sonst noch was? Ach ja, auch wenn ich mittlerweile einen Weg gefunden habe, aus JupyterLab heraus die Dateien in meinem GitHub-Repositorium ohne Klimmzüge unterzubringen, ganz glücklich bin ich mit der browserbasierten Lösung nicht. Daher meine Frage: Weiß jemand von Euch da draußen, wie man Py5 und seine drei Kernel mit JupyterLab Desktop zusammenbringt (macOS- und Linux-Version – letztere wegen Chromebook)? Das Teil bringt wohl – ähnlich wie Thonny – sein eigenes Python mit, aber ich habe einfach nicht die Stelle gefunden, an der man dieses Python aufbohren kann. Bin daher für jede Hilfe dankbar. Still digging!


(Kommentieren) 

image image



Über …

Der Schockwellenreiter ist seit dem 24. April 2000 das Weblog digitale Kritzelheft von Jörg Kantel (Neuköllner, EDV-Leiter Rentner, Autor, Netzaktivist und Hundesportler — Reihenfolge rein zufällig). Hier steht, was mir gefällt. Wem es nicht gefällt, der braucht ja nicht mitzulesen. Wer aber mitliest, ist herzlich willkommen und eingeladen, mitzudiskutieren!

Alle eigenen Inhalte des Schockwellenreiters stehen unter einer Creative-Commons-Lizenz, jedoch können fremde Inhalte (speziell Videos, Photos und sonstige Bilder) unter einer anderen Lizenz stehen.

Der Besuch dieser Webseite wird aktuell von der Piwik Webanalyse erfaßt. Hier können Sie der Erfassung widersprechen.

Diese Seite verwendet keine Cookies. Warum auch? Was allerdings die iframes von Amazon, YouTube und Co. machen, entzieht sich meiner Kenntnis.


Werbung

Diese Spalte wurde absichtlich leergelassen!


Werbung


image  image  image
image  image  image


image