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Joplin als (Open Source) Alternative zu Evernote

Das Thema »leichtgewichtige Auszeichnungssprachen« läßt mich heute nicht mehr los. Und so gibt es als Videotutorial heute dieses Video von Derek Taylor über Joplin als freie (MIT-Lizenz) Notiz-App für den Desktop (Windows, Linux, Mac) und mobile Geräte (iOS, Android). Das Besondere an diesem Video ist, daß es (auch) etwas für Kommandozeilen-Freaks ist. Denn im zweiten Teil zeigt Derek Taylor, wie man Joplin im Terminal von der Kommandozeile aus bedient und wie man – bei Bedarf – dem Teil auch das VIM-Keybinding verpaßt. 🧐

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Die Notizen werden in Markdown geschrieben und daher hatte ich Joplin ja schon einmal im Oktober 2018 vorgestellt und damals bemängelt, daß das Teil keine Fußnoten beherrschte. Dies war der einzige echte Kritikpunkt (aber für mich ein Showstopper). Da Joplin nun Fußnoten beherrscht, habe ich das Teil bei mir neu installiert, denn gegenüber der ebenfalls freien (GPL) Alternative Boostnote hatte es doch einige Vorzüge. Schaun wir mal, was daraus wird. Still digging!


3 (Email-) Kommentare


Danke für diese Empfehlung. Ich suche schon seit Längerem nach einer selbst-gehosteten Alternative zu Evernote. Die bisherigen Funde waren aber nicht befriedigend. Joplin scheint alles zu haben, was ich suche. Leider ist der Umzug nicht ganz so einfach, weil Evernote die Daten nicht strukturiert exportieren kann (oder ich mache was falsch).
Die Snychronisation mit Nextcloud lief erstaunlich reibungslos. Wenn der Client jetzt noch PDF-Dateien anzeigen könnte…

– Lutz S. (Kommentieren) (#)


Ich habe – außer für einen kurzen Test – nie Evernote benutzt, aber in der Desktop-Version von Joplin gibt es im Menü »Importieren« die Möglichkeit ENEX-Dateien (EverNote-EXport-Dateien) entweder als HTML oder als Markdown zu importieren. Vielleicht hilft das?

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– Jörg Kantel (Kommentieren) (#)


Leider nicht. Das Problem liegt auf der Seite von Evernote. Hier scheint es keine Möglichkeit zu geben, Notizen inkl. der Information, in welchem Notizbuch sie sich befinden, zu exportieren. Es gibt zwar eine API und ein SDK, aber bevor ich mich da eingearbeitet habe, habe ich alle Daten händisch schneller exportiert, Notizbuch für Notizbuch. Ein weiterer Vorteil: Ich kann einen Blick auf die vorhandenen Notizen werfen und unnötige aussortieren.

– Lutz S. (Kommentieren) (#)


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Über …

Der Schockwellenreiter ist seit dem 24. April 2000 das Weblog digitale Kritzelheft von Jörg Kantel (Neuköllner, EDV-Leiter Rentner, Autor, Netzaktivist und Hundesportler — Reihenfolge rein zufällig). Hier steht, was mir gefällt. Wem es nicht gefällt, der braucht ja nicht mitzulesen. Wer aber mitliest, ist herzlich willkommen und eingeladen, mitzudiskutieren!

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