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Twine 2 Tutorial (Harlowe und SugarCube) – neue Playlist

Da der Algorithmus von YouTube von meiner Vorliebe für Twine, der Software (nicht nur) zum Erstellen von interaktiven Geschichten, weiß, spülte er mir diese Playlist mit fünf etwa viertelstündigen Videos von Liam Gregory in meine Zeitleiste. Das Besondere an diesen Tutorials ist, daß sie nicht nur das Standard-Story-Format Harlowe behandeln, sondern auch das etwas elaborierte Format SugarCube, das vor allem beim Einbinden von Bildern und anderen Multimediaformaten sowie beim Abspeichern von Spielständen Harlowe einiges voraus hat.

Im Gegensatz zu dem, was im Twine Wiki behauptet wird, wird ein akutelles Twine 2 nicht nur mit SugarCube 1.x, sondern auch mit SugarCube 2.x ausgeliefert, so daß Ihr mit den Beispielen im Tutorial gleich loslegen könnt.

SugarCube – allerdings in der Version 1.x – wird auch in dem wunderbaren Buch »Writing Interactive Fiction with Twine« von Melissa Ford ab Kapitel 16 bis zum letzten Kapitel 23 behandelt (die Beispiele in den ersten 15 Kapiteln sind mit Harlowe erstellt). Die gedruckte, 423 Seiten lange Version des Buches ist vergriffen und gebraucht manchmal nur noch zu Mondpreisen erhältlich, aber es gibt für etwas über acht Euro eine Ebook- (Kindle-) Version, die ich durchaus empfehlen kann.

Mitgeliefert mit einem aktuellen Twine 2 werden noch zwei weitere Story-Formate: Einmal Snowman, ein Story-Format für Menschen, die sich gut mit JavaScript und CSS auskennen. Aktueller Maintainer ist der hier im Blog Kritzelheft schon mehrfach erwähnte Dan Cox und so behandelt seine aktuelle Playlist »Learning Twine 2.3« nicht nur Harlowe und SugarCube, sondern natürlich auch Snowman und das brandneue Format Chapbook, das vom Twine-Schöpfer Chris Klimas stammt und seit einigen Monaten ebenfalls mit jedem aktuellen Twine 2 ausgeliefert wird. Chapbook zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß die Variablen in einer Art Front Matter-Block deklariert werden, wie man es zum Beispiel auch von Jekyll kennt. Ich habe bisher noch nicht mit Chapbook gespielt, denn alles, was man mit Chapbook erstellen kann, soll man auch mit Harlowe erstellen können. Aber Chris Klimas Intention, mit Chapbook ausführbaren Pseudocode zu schreiben, ist spannend und entspricht der Python-Philosophie (und somit auch meiner). Irgendwann werde ich mich also auch durch die Chapbook-Dokumentation wühlen. Still digging!

War sonst noch was? Ach ja, zurück zu Liam Gregory. Der hat nicht nur obige Playlist erstellt, sondern mit The Rise of the Kral’dyr auch ein Twine-Spiel veröffentlicht. Hier könnt Ihr es online spielen und hier gibt es dazu die Dokumentation.


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Über …

Der Schockwellenreiter ist seit dem 24. April 2000 das Weblog digitale Kritzelheft von Jörg Kantel (Neuköllner, EDV-Leiter Rentner, Autor, Netzaktivist und Hundesportler — Reihenfolge rein zufällig). Hier steht, was mir gefällt. Wem es nicht gefällt, der braucht ja nicht mitzulesen. Wer aber mitliest, ist herzlich willkommen und eingeladen, mitzudiskutieren!

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