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Fortran auf dem Mac (mit Geany)

Ich weiß, Ihr werdet mich jetzt alle für verrückt erklären (und vermutlich habt Ihr recht), aber ich habe mir aus reiner Neugierde GNU Fortran heruntergeladen, weil ich wissen wollte, ob es eventuell mit Geany auf meinem Mac spielt. Die Kurzfassung: Es spielt!

Die Installation erfolgte via Homebrew, war also schmerzlos. Udn Geany fand auch sofort den Compiler, so daß ich das »Hello World«-Programm problemlos übersetzt, gebunden und zum Laufen bekommen habe:

! Hello World in Fortran
program main
  implicit none
  write(*,*) "Hallo Jörg!"
end 

Das letzte Mal in Fortran, genauer in FORTRAN 77, programmiert habe ich in den 1980er Jahren als Programmierer (und späterer EDV-Leiter der Berliner Niederlassung Turbinenbau) bei der BBC/ABB. Ich muß gestehen, das heutige Fortran 95/2003/2008 unterscheidet sich schon gewaltig von »meinem« Fortran. Und ich bin mir nicht sicher, da GNU Fortran Teil der GCC-Suite ist, ob es wirklich ein natives Fortran ist, oder ob ein Fortran2C-Übersetzer dahinter steckt. Aber egal, ich weiß nun, daß es geht und ich werde vermutlich nichts weiter damit anstellen. Meine Neugierde ist gestillt.

Aber es ist noch nicht vorbei: Da Totgesagte länger leben, ist mir heute ein Delphi-Lehrgang untergekommen. Da gab es doch auch eine freie Version? Ich werde mir in den nächsten Tagen jedenfalls mal Free Pascal mit Lazarus herunterladen. Macht Euch auf was gefaßt!


1 (Email-) Kommentar


Schade, dass deine Neugierde bzgl. Fortran so schnell gestillt ist. Nach deinem Artikel zu Lotka-Volterra-Gleichungen mit Maxima hatte ich mir vor ein paar Wochen das Buch "Simulationen mit dem Personalcomputer" antiquarisch besorgt und die ODEs mit Fortran 2008 gelöst. Anbei schicke ich dir den Quelltext, falls es dich interessiert. Kompilieren und ausführen geht einfach mit:

$ gfortran -o lotka lotka.f90
$ ./lotka > output.txt
$ gnuplot -c plot.plt -p

Seit einiger Zeit schreibe ich an einer Art "Chrestomathie" zu Programmieren in Fortran 2003/2008/2018.
Wie du aber schon richtig bemerkt hast, haben die modernen Sprachversionen nicht mehr viel Ähnlichkeit mit FORTRAN 77.

– Phillip E. (Kommentieren) (#)


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Über …

Der Schockwellenreiter ist seit dem 24. April 2000 das Weblog digitale Kritzelheft von Jörg Kantel (Neuköllner, EDV-Leiter Rentner, Autor, Netzaktivist und Hundesportler — Reihenfolge rein zufällig). Hier steht, was mir gefällt. Wem es nicht gefällt, der braucht ja nicht mitzulesen. Wer aber mitliest, ist herzlich willkommen und eingeladen, mitzudiskutieren!

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