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Zettlr 2.0.0 ist drauĂźen. Und es ist ein Nuller-Update đź¤Ş

Ich hatte mich ja Anfang des Jahres, als es um die Frage ging, welche Zettelkasten-Software ich fĂĽr meine kĂĽnftigen Projekte einsetzen werde, fĂĽr Zettlr und gegen Obsidian entschieden. Es war vor allem eine politische Entscheidung. Zwar scheint Obsidian populärer zu sein – zumindest wenn man die Anzahl der Erklärvideos auf YouTube berĂĽcksichtigt –, aber Zettlr ist Open Source (GPL 3), während Obsidian (fĂĽr private Nutzer) »nur« kostenlos ist und es auch keinen Zugriff auf den Quellcode gibt. Und da ich seit etlichen Jahren – mit wachsendem Erfolg – versuche, meinen Rechner von proprietärer Software zu befreien, fiel mir die Entscheidung leicht.

Doch genug der Vorrede. Heute trudelte die Meldung in meinen Feedreader, daß es von Zettlr ein großes Update auf die Version 2.0.0 gäbe. Die Liste der Neuerungen war beeindruckend. Unter anderem wurde die Electron-App darauf getrimmt, daß sie das Look and Feel des darunterliegenden Betriebssystems annimmt (siehe Screenshot), die Exportmöglichkeiten wurden massiv erweitert und eine separate Installation von Pandoc ist auch nicht mehr nötig, die Software wurde in der Electron-App integriert.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Die Betatester waren wohl alle mit trackpadbewehrten Notebooks unterwegs, denn das Scrollen mit einer Maus durch den Text ist so langsam, daĂź man die Bewegung kaum wahrnimmt. Scrollt man hingegen mit dem Trackpad ist alles normal, wie auch, wenn man den Mauszeiger links auĂźerhalb der Textzone (aber noch Textfenster) platziert.

Mit Einschränkungen ist die Software also zu nutzen. Der Fehler ist plattformĂĽbergreifend und im Issue-Tracker auf GitHub bereits als Bug dokumentiert. Ich gege daher davon aus, daĂź er bald behoben sein wird. Bis dahin bin ich froh, daĂź ich – wegen meiner Panik vor Nuller-Versionen – vor der Installation ein Update der alten Version 1.8.9 gezogen habe.


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Über …

Der Schockwellenreiter ist seit dem 24. April 2000 das Weblog digitale Kritzelheft von Jörg Kantel (Neuköllner, EDV-Leiter Rentner, Autor, Netzaktivist und Hundesportler — Reihenfolge rein zufällig). Hier steht, was mir gefällt. Wem es nicht gefällt, der braucht ja nicht mitzulesen. Wer aber mitliest, ist herzlich willkommen und eingeladen, mitzudiskutieren!

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